Am 6. und 7. November führten die Gasteiner Feuerwehren eigene Trainingseinheiten für Brandeinsätze in Tunnelanlagen durch. Die Trainings konnten in einem der Tunnel der Gasteiner Alpenstraße abgehalten werden. Bei den Stationen „Löschen“ und „Suchen und Retten“ wurden die teilnehmenden Feuerwehrkräfte sowohl physisch als auch psychisch stark gefordert. Diese speziellen Übungen dienen unter anderem dazu, die Abläufe der neuen Einsatztaktik bei Bränden in Tunnelanlagen zu verinnerlichen und zu optimieren.
Jeweils ein Tunneltrupp bestehend aus sieben Atemschutzgeräteträgern musste sich vom jeweiligen Tunnelportal den Weg durch den dunklen Tunnel zur Einsatzstelle bahnen. Effekte wie starke Verrauchung oder auch Ton- und Geräuscheinspielungen im Tunnel, welche die Kommunikation der Trupps untereinander wesentlich erschwerten, sorgten so für herausfordernde Szenarien.
Am Montag waren die Feuerwehren Bad Hofgastein und Lend bei den Traininigs gefordert. In gut zwei Stunden konnten die gestellten Aufgaben abgearbeitet werden. Am Dienstag waren dann die Feuerwehren Bad Gastein und Dorfgastein an der Reihe. Die Trainings haben sich als eine wesentliche Stütze für die Tunnelausbildung herausgestellt und werden auch künftig ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung in den Feuerwehren darstellen. Besonders bedanken dürfen wir uns an dieser Stelle bei der Feuerwehr Bad Gastein für die perfekte Ausarbeitung sowie der Gasteiner Alpenstraße mit Geschäfstführer Herbert Altenhuber für die Möglichkeit zur Nutzung der Örtlichkeiten.
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Anfang Oktober steht für die Gasteiner Feuerwehren jährlich die Gasteinertalübung am Programm. Bei dieser Alarmübung werden sämtliche Abläufe beginnend von der Alarmierung, der Interoperabilität der Einsatzkräfte zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen sowie die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren erprobt. Das Szenario der heurigen Übung war umfassend und fordernd für die gesamten Übungskräfte.
Am 7. Oktober Um 14 Uhr erfolgte der Gesamtalarm für die Feuerwehren Bad Hofgastein, Bad Gastein und Dorfgastein mit der Alarmmeldung eines Brandes bei der Alpentherme Gastein. Zeitgleich wurde auch das Rote Kreuz Gastein alarmiert. Am Übungsort angekommen erwartete die Einsatzkräfte folgende Szenarien: In der Tiefgarage war ein Brand ausgebrochen, welcher zu einer enormen Verrauchung führte – vermisste Personen wurden bereits gemeldet. Im Freibereich der Therme kam es zu einem Austritt von Chlorgas und im weitläufigen und unterirdischem Technikbereich der Therme waren mehrere Personen aufgrund einer Sauerstoffknappheit vermisst. Vor Ort wurden die Einheiten der jeweiligen Feuerwehren dann den jeweiligen Szenarien zugeteilt.
Bei angenehmen Herbstwetter war es für die eingesetzten Atemschutzträger aber eine wahrliche Hitzeschlacht. Im Technikbereich der Therme herrschen hohe Temperaturen und die Bewegungsfreiheit in den Gängen ist sehr eingeschränkt – eine körperlich extreme Herausforderung für die Einsatzkräfte. An die elf Personen wurden aus diesem Bereich unter enormen Anstrengungen ins Freie gebracht.
Beim Szenario des Chlorgasaustrittes wurde nach den Absperrmaßnahmen und der Lageerkundung eine Atemschutztrupp unter Schutzstufe 3 zur Menschenrettung eingesetzt. Nach der Rettung der verunfallten Person sowie der Dekontamination konnte dieses Szenario erfolgreich beendet werden. Im Bereich der weitläufigen Tiefgarage konnten die Atemschutztrupps strukturiert vorgehen und die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung relativ rasch abschließen.
Die Koordination der Einsatzkräfte erfolgte über die Übungsleitung, welche sich beim Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Bad Gastein einfand und eine entsprechende Lageführung aufbaute. Bei Einsatzleiterbesprechungen während der Übung wurden die jeweiligen Szenarien untereinander abgestimmt und die Kräftezuteilung entsprechend adaptiert. Das Rote Kreuz errichtete eine Patientensammelstelle. Hier wurden sämtlich gerettete Personen der Szenarien gesichtet, erstversorgt und für eine Verlegung ins Krankenhaus vorbereitet.
Unterstützt wurden wir bei dieser Übung vom Atemschutzfahrzeug des Bezirkes Pongau aus Bischofshofen. 12 Atemschutztrupps waren mit insgesamt 51 Stück 300 bar Sauerstoffflaschen im Einsatz. Vielen Dank an die Feuerwehr Bischofshofen für die Unterstützung.
Die Übung wurde mit einem erfolgreichen Ergebnis abgeschlossen. Ein Dank und Gratulation den Kameraden der Feuerwehr Bad Hofgastein, besonders BI Herbert Lainer, für die gelungene Übung.
Bei der Übungsnachbesprechung durften wir schließlich noch zwei freudige Anlässe feiern. Zum einen durften wir eine junge Feuerwehrkameradin aus Bad Gastein, FM Claudia Hartlieb, offiziell in den Einsatzdienst aufnehmen. Unserem Abschnittssachbearbeiter für Atemschutz, VI Erwin Stöckl, durften wir dann noch das Verdienstzeichen der 2. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg für seine Verdienste überreichen. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulation.
Übungsdaten: Beginn: 07.10.: 14:00 Uhr Ende: 07.10.: 16:00 Uhr Gesamt- Übungsleitung: BI Herbert Lainer (FF Bad Hofgastein) Übungsleitung Szenario Technikbereich: OBI Robert Egger (FF Bad Hofgastein) Übungsleitung Szenario Gefahrengut: OBI Lukas Gamsjäger (FF Bad Gastein) Übungsleitung Szenario Tiefgarage: BI Christian Gollner (FF Dorfgastein) FF Bad Hofgastein: 47Personen FF Bad Gastein: 36Personen FF Dorfgastein: 26 Personen FF Bischofshofen: 2 Personen Rotes Kreuz: 26 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Bad Hofgastein: KDOFA, TLFA 4000, RLFA 2000 Tunnel, LFA, KLFA, TB 23-12, VFA FF Bad Gastein: VLFA, MTFA, RLFA 2000, TLFA 3000, KLFA, LFWA 1000, DLAK 23-12, VF FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF FF Bischofshofen: ASF
Gemeinsam mit der Bergrettung Dorfgastein, dem Roten Kreuz Gastein und der Polizeidienststelle Bad Hofgastein führten wir am Abend eine Alarmübung in unwegsamen Gelände im Bereich der „Hoamroasstuben“ statt. Die Übungsdarstellung war sehr herausfordern: Fahrzeugabsturz mit Brand, einer eingeklemmten Person sowie zwei weiterer schwer verletzter Personen in unwegsamen Gelände.
Um 19:10 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die LAWZ Salzburg. An der Übungsstelle wurden die Mannschaften eingeteilt und umgehend mit der Sicherung des Fahrzeuges begonnen sowie der Erstkontakt mit den fiktiven Patienten vorgenommen.
Nach gut einer Stunde waren schlussendlich alle Patienten aus deren Lage gerettet und versorgt. Wir bedanken uns bei unseren befreundeten Organisationen für die perfekte Abwicklung der Übung.
Am 16. Mai führten wir gemeinsam mit unseren Kameraden aus Bad Hofgastein und Bad Gastein eine Atemschutzübung in einem Abrisshaus durch. Wir waren mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Löschfahrzeug und zwei Atemschutztrupps dabei. Auf die Atemschutztrupps wartete ein intensives und umfangreiches Übungsszenario. Mehrere Personen mussten dabei aus stark verrauchten Gebäudeteilen gerettet werden. Parallel zum Atemschutzeinsatz wurde die gemeinsame Einsatzleitstelle inklusive Lageführung erprobt.
Alle Übungsziele konnten erfolgreich erreicht werden. Nach 2 Stunden wurde die Übung beendet. Sehr aufschlussreich war die Erprobung der neuen Lageführung, welche eine gute Hilfestellung für die Einsatz- bzw Übungsleitung darstellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Feuerwehrkameraden aus Bad Hofgastein für die tolle Ausarbeitung der Übung.
Übungsdaten: Beginn: 16.05.: 19:00 Uhr Ende: 16.05.: 21:00 Uhr FF Dorfgastein: 11 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLF-A 3000 Tunnel, Löschfahrzeug Übungsleitung: FF Dorfgastein: BI Christian Gollner
Am 15. April führten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Gastein ein Fahrsicherheitstraining für LKW’S beim Brandlhof in Saalfelden durch. 12 Maschinisten konnten dabei wichtige Erfahrungen beim Lenken der Einsatzfahrzeuge bei schwierigen Verhältnissen sammeln. Das Fahrsicherheitstraining ist eine wichtige Ergänzung bei der Ausbildung unserer Kraftfahrer.
Etwa einhundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Land Salzburg beteiligten sich am Freitag Abend an einer bezirksübergreifenden Alarmübung im Klammtunnel. Angenommen wurde ein Lkw-Brand in der Pannenniesche, der zu einer Verrauchung der Tunnelröhre führte, wobei sich noch mehrere Personen im Tunnel befanden. Der rund 1,5 km lange Klammtunnel ist die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal und damit von großer verkehrstechnischer Bedeutung. Durch den Klammtunnel führt nicht nur die B 167 Gasteiner Straße sondern auch auch Alpe-Adria-Radweg.
Der Klammtunnel liegt im Gemeindegebiet von Dorfgastein und Lend. Die zuständige Feuerwehr Dorfgastein arbeitete sich bei der Übung vom Südportal aus an die Übungsstelle heran. Sie wurde dabei von den Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein unterstützt. Damit waren sämtliche Feuerwehren aus dem Abschnitt 3 Pongau an der Übung beteiligt. Die Feuerwehr Lend mit dem Löschzug Embach ging währenddesssen über das Nordportal in den Tunnel vor. Sie wurde von den Feuerwehren Taxenbach und Schwarzach unterstützt. Die Feuerwehren St. Johann und Bischofshofen unterstützen mit Einsatzleitfahrzeug und Atemschutzfahrzeug.
Besonderes Augenmerk wurde bei der Übung auf das richtige Vorgehen der Atemschutztrupps gelegt. Diesen werden beim Tunneleinsatz spezialisierte Aufgaben zugeteilt. Für die Trupps der Brandbekämpfung ist dabei die korrekte Löschtechnik von hoher Bedeutung, denn bei einem Fahrzeugvollbrand im Tunnel spielt die Kühlung des Tunnels selbst eine entscheidende Rolle. Die Trupps zur Menschenrettung wiederum konnten bei dieser Übung zwölf Personen im Tunnel ausfindig machen und ins Freie bringen.
Ein weiteres Augenmerk lag bei dieser Übung auf der Kommunikation zwischen Nordportal und Südportal. Da der Klammtunnel nur eine Röhre besitzt und die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal ist, können sich die Kräfte an den Portalen nur über Funk und Telefon austauschen; der Austausch von Ressourcen ist nicht möglich.
Das Übungsziel konnte schließlich nach rund zwei Stunden erreicht und der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Erkenntnisse aus der Übung werden in einer gesonderten Nachbesprechung behandelt.
Text: Abschnittssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt 2 Pongau, VI Stefan Hafner Bilder: VI Stefan Hafner, VI Wolfgang Winter
Übungsdaten Tunnelportal Süd: Beginn: 18.11.: 20:00 Uhr Ende: 18.11.: 22:00 Uhr FF Dorfgastein: 26 Personen FF Bad Hofgastein: 28 Personen FF Bad Gastein: 14 Personen Landesfeuerwehrkommandant Stellvertreter LBD Stv. Robert Lottermoser Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Matthias Egger Übungsbeobachter: 3 Personen Rotes Kreuz: 5 Personen Polizei: 2 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF FF Bad Hofgastein: KDOF, RLF-A 2000, LFA, VF FF Bad Gastein: VLFA, TLF-A 3000, MTF, VF Übungsleitung: FF Dorfgastein: BR Matthias Egger
Am Freitag, 4. November, fand an der Landesfeuerwehrschule Salzburg der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze statt. Vier Mitglieder unserer Feuerwehr nahmen am Bewerb teil und konnten die gestellten Aufgaben erfolgreich meistern.
Wir gratulieren recht herzlich zum FULA Bronze: Dominik Lindner, Andreas Mitterlechner, Tobias Seer und Günther Wallner
Am 28. Oktober fand die letzte Ausbildungseinheit unseres heurigen Übungsplanes statt. Annahme war dabei ein Brand einer Werkstätte mit mehreren vermissten Personen im Ortsteil Unterberg.
Nach dem Ausrücken wurden die Übungsaufträge am fiktiven Brandobjekt verteilt. Ein Atemschutztrupp wurde mit schweren Atemschutz in das bereits komplett verrauchte Objekt entsendet. Parallel dazu wurde die Löschwasserversorgung von einem Hydranten sowie mittels Saugstelle gesichert. Mit dem Hebekissensatz wurde in weiterer Folge noch eine eingeklemmte Person unter einem PKW befreit. Nach der erfolgreichen Menschenrettung und der Brandbekämpfung wurde das Gebäude noch belüftet.
Wir bedanken uns bei der Fam. Fritzenwanker für die freundliche Aufnahme bei der Übung!
Am 23. September wurde beim Reinhalteverband Gasteinertal eine Großübung abgehalten. 137 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergrettung, Rotem Kreuz und Polizei beteiligten sich an dem Szenario; 51 Statisten leisteten ihren Beitrag.
Das Übungsszenario:
Bei Flämmarbeiten im Dachbereich wurde ein Brand ausgelöst, der sich zunächst unbemerkt ausbreiten konnte. Als das Feuer schließlich entdeckt wird, werden die Arbeiter durch die Flammen verletzt. Das Gebäude ist mittlerweile verraucht. Eine Schülergruppe, die den Reinhalteverband gerade im Rahmen einer Exkursion besucht, und einige Arbeiter werden vom Rauch eingeschlossen und verlaufen sich im weitläufigen Gebäude. In der Folge werden mehrere Personen vermisst und unbestimmten Grades verletzt.
Während die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz nach und nach an der Einsatzstelle eintreffen ereignet sich unabhängig vom Brand ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Traktor mit schwer beladenem Anhänger. Der Pkw stürzt dabei über eine Böschung und wird unter den Baumstämmen, die der Traktor am Anhänger transportiert hat, eingeklemmt. Während im Pkw zwei Personen eingeschlossen werden, flüchten der Traktorfahrer und ein Kleinkind in Panik von der Unfallstelle. Der Einsatzleiter muss nun entscheiden, welche Kräfte er vom Brandeinsatz abzieht. Außerdem wird die Bergrettung für die Suche nach den beiden abgängigen Unfallteilnehmer angefordert.
Die Abwicklung
Bereits während der Anfahrt ließ der Einsatzleiter der erstalarmierten Feuerwehr Dorfgastein aufgrund der Lagemeldung auf Alarmstufe 3 erhöhen. Dadurch wurden auch die anderen beiden Feuerwehren des Gasteinertals – Bad Gastein und Bad Hofgastein – sowie das Einsatzleitfahrzeug aus St. Johann alarmiert.
Nach der Erkundung wurde sofort mit der Brandbekämpfung im Dachbereich durch einen Atemschutztrupp begonnen. Außerdem wurde eine erste Zubringerleitung von der nahen Gasteinerache – die erste von insgesamt dreien – errichtet.
In weiterer Folge lief die Personenrettung an. So wurden die verletzten Arbeiter vom Dach gerettet und die ersten Personen im Bereich des Faulturms ausgemacht. Zu diesem Zeitpunkt ereignete sich auch der Verkehrsunfall, sodass Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz zur Unfallstelle abrücken mussten. Wegen der vermisst gemeldeten Unfallteilnehmer ließ der Einsatzleiter außerdem die Bergrettung für die Personensuche verständigen.
Während das vermisste Kind bereits nach kurzer Zeit gefunden werden konnte, machte sich die Bergrettung zur Suche nach dem vermissten Traktorfahrer auf. Gleichzeitig führte die Hubrettungsbühne Bad Hofgastein die erste Personenrettung durch. Parallel dazu durchsuchten zahlreiche Atemschutztrupps das verrauchte Gebäude und retteten nach und nach zahlreiche Personen ins Freie – teils gehfähig, teils bewusstlos.
Schließlich konnte die Feuerwehr auch die beiden im Pkw eingeklemmten Personen befreien und die Bergrettung den vermissten Traktorfahrer verletzt auffinden und retten.
Beim Brandeinsatz wurde die Personenrettung währenddessen fortgesetzt; mittlerweile unterstützt von der Drehleiter Bad Gastein. Auch die Brandbekämpfung wurde intensiviert, sodass nach knapp zwei Stunden „Übungsziel erreicht“ gemeldet werden konnte.
Das Fazit
Alle Übungsziele konnten erreicht werden. Insgesamt wurden 51 Statisten und zwei Übungsdummys gerettet. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen und den einzelnen Feuerwehren funktionierte sehr gut. Alle Beteiligten konnten wertvolle Erkenntnisse aus der Übung ziehen.
Im Rahmen der Übungsnachbesprechung konnte Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter LBDSTV Robert Lottermoser außerdem das Katastrophen- Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes an Ehren- Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Andreas Katstaller für den Waldbrandeinsatz In Griechenland 2021 übergeben.
Und auch einem Nichtaktiven Mitglied der Feuerwehr Dorfgastein konnte gratuliert werden: Johann Wallner unterstützte seine Kameraden auch an seinem 85. Geburtstag noch als Statist bei der Übung.
Die Übung war enorm aufwendig inszeniert. So wurden zum Beispiel das Übungsgebäude dicht verraucht, der Pkw beim Verkehrsunfall unter einem schweren Baumstamm eingeklemmt und die Statisten mit Startnummern registriert, damit die Übungleitung jederzeit feststellen konnte, welche von ihnen bereits gefunden und gerettet wurden.
Den Organisatoren der Übung und dem Reinhalteverband Gasteinertal gilt dementsprechend großer Dank.
Übungsdaten: Beginn: 24.09.: 14:00 Uhr Ende: 24.09.: 17:00 Uhr FF Dorfgastein: 37 Personen FF Bad Hofgastein: 40 Personen FF Bad Gastein: 29 Personen FF St. Johann: 5 Personen FF Pfarrwerfen: 1 Person Landesfeuerwehrkommandant Stellvertreter LBD Stv. Robert Lottermoser Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Matthias Egger Rotes Kreuz: 5 Personen Polizei: 2 Personen Bergrettung Dorfgastein: 16 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF FF Bad Hofgastein: KDOF, RLF-A 2000 Tunnel, TLF-A 4000, LFA, KLFA, TB 32-12, VF FF Bad Gastein: VLFA, RLF-A 2000, TLF-A 3000, LFWA 1000, DLA(K) 23-12, KLFA, MTF, VF FF St. Johann: ELFA Übungsleitung: FF Dorfgastein: OBI Albin Kritzer FF Bad Hofgastein: OBI Robert Egger FF Bad Gastein: HBI Herbert Stöckl
Am 2. Juli fand nach dreijähriger Pause endlich wieder der Landesfeuerwehrleistungsbewerb statt – dieses Mal in der Tennengauer Gemeinde Oberalm. Bei der 29. Auflage des Bewerbes nahmen insgesamt 175 Bewerbsgruppen aus dem Bundesland Salzburg, Nachbarbundesländern sowie aus Deutschland und Italien am Bewerb teil. Mit dabei waren auch die Bewerbsgruppen der Gasteiner Feuerwehren Bad Gastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein 1 und Dorfgastein 2. Technische Fähigkeiten, Schnelligkeit und vor allem der Teamgeist prägen diesen Leistungsbewerb. Die Bewerbsgruppe besteht aus neun Feuerwehrmitgliedern und muss einen Löschangriff errichten sowie anschließend einen Staffellauf absolvieren. Beides mal geht es um Geschwindigkeit und um fehlerfreies Arbeiten. Nach wochenlangem Training konnten die Frauen und Männer endlich ihre Fähigkeiten beim Leistungsbewerb unter Beweis stellen. Besonders gut gelang dies den Mitgliedern der Feuerwehr Bad Gastein. In beiden Disziplinen Bronze und Silber funktionierte alles perfekt und super Zeiten wurden erreicht. In der Disziplin Silber bedeutete dies mit Platz 8 auch ein Top Ten Ergebnis. Aber auch die anderen Bewerbsgruppen erzielten großartige Leistungen und erreichten allesamt das gesteckte Ziel, die beiden Abzeichen zu erlangen. Bei der Siegerehrung konnten schließlich alle das Leistungsabzeichen in Bronze und Silber entgegennehmen. Wir gratulieren den teilgenommenen Bewerbsgruppen sowie den Trainerteams noch einmal recht herzlich zum erfolgreichen Abschneiden beim Feuerwehrleistungsbewerb!
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