Heute fand der Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold an der Landesfeuerwehrschule Salzburg statt. Aus unserer Wehr erlangten unser OFK Stellvertreter Christian Gollner sowie unser Gerätewart Thomas Hasler das Abzeichen. Ebenso erlangten unsere angetretenen Kameraden aus Bad Gastein das Abzeichen – somit freuen wir uns über eine weiße Weste im Gasteinertal. Herzliche Gratulation den erfolgreichen Bewerbern!
Im Bild die Bewerber und das Bewerterteam aus dem Gasteinertal Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker und Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.
Am 6. April fand im Feuerwehrhaus Bad Hofgastein ein gemeinsamer Ausbildungsnachmittag zum Thema Gefahrenguteinsätze statt, organisiert von den Feuerwehren des Abschnitts 3 Pongau. Der Fokus lag dabei darauf, insbesondere jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden die Grundlagen der Thematik Gefahrengut und der damit verbundenen Einsatzstrategien in einer Basisschulung zu vermitteln.
Nach einem einführenden Theorieteil im Schulungsraum wurden die Teilnehmer in einem Rotationsverfahren durch verschiedene Stationen geführt, die sich mit den Aspekten der Gefahrenguteinsätze beschäftigten. Eine Station widmete sich dabei der Vorstellung des Gefahrengutfahrzeugs des Bezirks Pongau, das die örtlichen Einsatzkräfte mit spezieller Ausrüstung bei der Bewältigung von Gefahrenguteinsätzen unterstützt. Weitere Stationen behandelten die Einrichtung eines Dekontaminationsplatzes sowie die Grundlagen des Abdichtens bei verschiedenen Arten von Leckagen.
Ein herzlicher Dank gilt unseren Abschnitts- und Ortsbeauftragten für Gefahrengut für die ausgezeichnete Vorbereitung der Schulung sowie dem Team der Feuerwehr Schwarzach für ihre freundliche Unterstützung.
Am 9. März nutzten sechs Maschinisten unserer Feuerwehr gemeinsam mit Feuerwehrkameraden aus Bad Gastein die Möglichkeit an dem Fahrsicherheitstraining für Lastkraftwagen teilzunehmen. Bei diesem speziellen Training wird das Fahren unter widrigen Bedingungen trainiert und somit das Handling und das Fahrkönnen verbessert. Für unsere Maschinisten ist diese Ausbildung besonders wichtig, da hiermit auch die Sicherheit für Einsatzfahrt erhöht wird.
Am 6. und 7. November führten die Gasteiner Feuerwehren eigene Trainingseinheiten für Brandeinsätze in Tunnelanlagen durch. Die Trainings konnten in einem der Tunnel der Gasteiner Alpenstraße abgehalten werden. Bei den Stationen „Löschen“ und „Suchen und Retten“ wurden die teilnehmenden Feuerwehrkräfte sowohl physisch als auch psychisch stark gefordert. Diese speziellen Übungen dienen unter anderem dazu, die Abläufe der neuen Einsatztaktik bei Bränden in Tunnelanlagen zu verinnerlichen und zu optimieren.
Jeweils ein Tunneltrupp bestehend aus sieben Atemschutzgeräteträgern musste sich vom jeweiligen Tunnelportal den Weg durch den dunklen Tunnel zur Einsatzstelle bahnen. Effekte wie starke Verrauchung oder auch Ton- und Geräuscheinspielungen im Tunnel, welche die Kommunikation der Trupps untereinander wesentlich erschwerten, sorgten so für herausfordernde Szenarien.
Am Montag waren die Feuerwehren Bad Hofgastein und Lend bei den Traininigs gefordert. In gut zwei Stunden konnten die gestellten Aufgaben abgearbeitet werden. Am Dienstag waren dann die Feuerwehren Bad Gastein und Dorfgastein an der Reihe. Die Trainings haben sich als eine wesentliche Stütze für die Tunnelausbildung herausgestellt und werden auch künftig ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung in den Feuerwehren darstellen. Besonders bedanken dürfen wir uns an dieser Stelle bei der Feuerwehr Bad Gastein für die perfekte Ausarbeitung sowie der Gasteiner Alpenstraße mit Geschäfstführer Herbert Altenhuber für die Möglichkeit zur Nutzung der Örtlichkeiten.
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Anfang Oktober steht für die Gasteiner Feuerwehren jährlich die Gasteinertalübung am Programm. Bei dieser Alarmübung werden sämtliche Abläufe beginnend von der Alarmierung, der Interoperabilität der Einsatzkräfte zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen sowie die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren erprobt. Das Szenario der heurigen Übung war umfassend und fordernd für die gesamten Übungskräfte.
Am 7. Oktober Um 14 Uhr erfolgte der Gesamtalarm für die Feuerwehren Bad Hofgastein, Bad Gastein und Dorfgastein mit der Alarmmeldung eines Brandes bei der Alpentherme Gastein. Zeitgleich wurde auch das Rote Kreuz Gastein alarmiert. Am Übungsort angekommen erwartete die Einsatzkräfte folgende Szenarien: In der Tiefgarage war ein Brand ausgebrochen, welcher zu einer enormen Verrauchung führte – vermisste Personen wurden bereits gemeldet. Im Freibereich der Therme kam es zu einem Austritt von Chlorgas und im weitläufigen und unterirdischem Technikbereich der Therme waren mehrere Personen aufgrund einer Sauerstoffknappheit vermisst. Vor Ort wurden die Einheiten der jeweiligen Feuerwehren dann den jeweiligen Szenarien zugeteilt.
Bei angenehmen Herbstwetter war es für die eingesetzten Atemschutzträger aber eine wahrliche Hitzeschlacht. Im Technikbereich der Therme herrschen hohe Temperaturen und die Bewegungsfreiheit in den Gängen ist sehr eingeschränkt – eine körperlich extreme Herausforderung für die Einsatzkräfte. An die elf Personen wurden aus diesem Bereich unter enormen Anstrengungen ins Freie gebracht.
Beim Szenario des Chlorgasaustrittes wurde nach den Absperrmaßnahmen und der Lageerkundung eine Atemschutztrupp unter Schutzstufe 3 zur Menschenrettung eingesetzt. Nach der Rettung der verunfallten Person sowie der Dekontamination konnte dieses Szenario erfolgreich beendet werden. Im Bereich der weitläufigen Tiefgarage konnten die Atemschutztrupps strukturiert vorgehen und die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung relativ rasch abschließen.
Die Koordination der Einsatzkräfte erfolgte über die Übungsleitung, welche sich beim Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Bad Gastein einfand und eine entsprechende Lageführung aufbaute. Bei Einsatzleiterbesprechungen während der Übung wurden die jeweiligen Szenarien untereinander abgestimmt und die Kräftezuteilung entsprechend adaptiert. Das Rote Kreuz errichtete eine Patientensammelstelle. Hier wurden sämtlich gerettete Personen der Szenarien gesichtet, erstversorgt und für eine Verlegung ins Krankenhaus vorbereitet.
Unterstützt wurden wir bei dieser Übung vom Atemschutzfahrzeug des Bezirkes Pongau aus Bischofshofen. 12 Atemschutztrupps waren mit insgesamt 51 Stück 300 bar Sauerstoffflaschen im Einsatz. Vielen Dank an die Feuerwehr Bischofshofen für die Unterstützung.
Die Übung wurde mit einem erfolgreichen Ergebnis abgeschlossen. Ein Dank und Gratulation den Kameraden der Feuerwehr Bad Hofgastein, besonders BI Herbert Lainer, für die gelungene Übung.
Bei der Übungsnachbesprechung durften wir schließlich noch zwei freudige Anlässe feiern. Zum einen durften wir eine junge Feuerwehrkameradin aus Bad Gastein, FM Claudia Hartlieb, offiziell in den Einsatzdienst aufnehmen. Unserem Abschnittssachbearbeiter für Atemschutz, VI Erwin Stöckl, durften wir dann noch das Verdienstzeichen der 2. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg für seine Verdienste überreichen. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulation.
Übungsdaten: Beginn: 07.10.: 14:00 Uhr Ende: 07.10.: 16:00 Uhr Gesamt- Übungsleitung: BI Herbert Lainer (FF Bad Hofgastein) Übungsleitung Szenario Technikbereich: OBI Robert Egger (FF Bad Hofgastein) Übungsleitung Szenario Gefahrengut: OBI Lukas Gamsjäger (FF Bad Gastein) Übungsleitung Szenario Tiefgarage: BI Christian Gollner (FF Dorfgastein) FF Bad Hofgastein: 47Personen FF Bad Gastein: 36Personen FF Dorfgastein: 26 Personen FF Bischofshofen: 2 Personen Rotes Kreuz: 26 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Bad Hofgastein: KDOFA, TLFA 4000, RLFA 2000 Tunnel, LFA, KLFA, TB 23-12, VFA FF Bad Gastein: VLFA, MTFA, RLFA 2000, TLFA 3000, KLFA, LFWA 1000, DLAK 23-12, VF FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF FF Bischofshofen: ASF
Gemeinsam mit der Bergrettung Dorfgastein, dem Roten Kreuz Gastein und der Polizeidienststelle Bad Hofgastein führten wir am Abend eine Alarmübung in unwegsamen Gelände im Bereich der „Hoamroasstuben“ statt. Die Übungsdarstellung war sehr herausfordern: Fahrzeugabsturz mit Brand, einer eingeklemmten Person sowie zwei weiterer schwer verletzter Personen in unwegsamen Gelände.
Um 19:10 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die LAWZ Salzburg. An der Übungsstelle wurden die Mannschaften eingeteilt und umgehend mit der Sicherung des Fahrzeuges begonnen sowie der Erstkontakt mit den fiktiven Patienten vorgenommen.
Nach gut einer Stunde waren schlussendlich alle Patienten aus deren Lage gerettet und versorgt. Wir bedanken uns bei unseren befreundeten Organisationen für die perfekte Abwicklung der Übung.
Am 16. Mai führten wir gemeinsam mit unseren Kameraden aus Bad Hofgastein und Bad Gastein eine Atemschutzübung in einem Abrisshaus durch. Wir waren mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Löschfahrzeug und zwei Atemschutztrupps dabei. Auf die Atemschutztrupps wartete ein intensives und umfangreiches Übungsszenario. Mehrere Personen mussten dabei aus stark verrauchten Gebäudeteilen gerettet werden. Parallel zum Atemschutzeinsatz wurde die gemeinsame Einsatzleitstelle inklusive Lageführung erprobt.
Alle Übungsziele konnten erfolgreich erreicht werden. Nach 2 Stunden wurde die Übung beendet. Sehr aufschlussreich war die Erprobung der neuen Lageführung, welche eine gute Hilfestellung für die Einsatz- bzw Übungsleitung darstellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Feuerwehrkameraden aus Bad Hofgastein für die tolle Ausarbeitung der Übung.
Übungsdaten: Beginn: 16.05.: 19:00 Uhr Ende: 16.05.: 21:00 Uhr FF Dorfgastein: 11 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLF-A 3000 Tunnel, Löschfahrzeug Übungsleitung: FF Dorfgastein: BI Christian Gollner
Am 15. April führten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Gastein ein Fahrsicherheitstraining für LKW’S beim Brandlhof in Saalfelden durch. 12 Maschinisten konnten dabei wichtige Erfahrungen beim Lenken der Einsatzfahrzeuge bei schwierigen Verhältnissen sammeln. Das Fahrsicherheitstraining ist eine wichtige Ergänzung bei der Ausbildung unserer Kraftfahrer.
Etwa einhundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Land Salzburg beteiligten sich am Freitag Abend an einer bezirksübergreifenden Alarmübung im Klammtunnel. Angenommen wurde ein Lkw-Brand in der Pannenniesche, der zu einer Verrauchung der Tunnelröhre führte, wobei sich noch mehrere Personen im Tunnel befanden. Der rund 1,5 km lange Klammtunnel ist die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal und damit von großer verkehrstechnischer Bedeutung. Durch den Klammtunnel führt nicht nur die B 167 Gasteiner Straße sondern auch auch Alpe-Adria-Radweg.
Der Klammtunnel liegt im Gemeindegebiet von Dorfgastein und Lend. Die zuständige Feuerwehr Dorfgastein arbeitete sich bei der Übung vom Südportal aus an die Übungsstelle heran. Sie wurde dabei von den Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein unterstützt. Damit waren sämtliche Feuerwehren aus dem Abschnitt 3 Pongau an der Übung beteiligt. Die Feuerwehr Lend mit dem Löschzug Embach ging währenddesssen über das Nordportal in den Tunnel vor. Sie wurde von den Feuerwehren Taxenbach und Schwarzach unterstützt. Die Feuerwehren St. Johann und Bischofshofen unterstützen mit Einsatzleitfahrzeug und Atemschutzfahrzeug.
Besonderes Augenmerk wurde bei der Übung auf das richtige Vorgehen der Atemschutztrupps gelegt. Diesen werden beim Tunneleinsatz spezialisierte Aufgaben zugeteilt. Für die Trupps der Brandbekämpfung ist dabei die korrekte Löschtechnik von hoher Bedeutung, denn bei einem Fahrzeugvollbrand im Tunnel spielt die Kühlung des Tunnels selbst eine entscheidende Rolle. Die Trupps zur Menschenrettung wiederum konnten bei dieser Übung zwölf Personen im Tunnel ausfindig machen und ins Freie bringen.
Ein weiteres Augenmerk lag bei dieser Übung auf der Kommunikation zwischen Nordportal und Südportal. Da der Klammtunnel nur eine Röhre besitzt und die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal ist, können sich die Kräfte an den Portalen nur über Funk und Telefon austauschen; der Austausch von Ressourcen ist nicht möglich.
Das Übungsziel konnte schließlich nach rund zwei Stunden erreicht und der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Erkenntnisse aus der Übung werden in einer gesonderten Nachbesprechung behandelt.
Text: Abschnittssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt 2 Pongau, VI Stefan Hafner Bilder: VI Stefan Hafner, VI Wolfgang Winter
Übungsdaten Tunnelportal Süd: Beginn: 18.11.: 20:00 Uhr Ende: 18.11.: 22:00 Uhr FF Dorfgastein: 26 Personen FF Bad Hofgastein: 28 Personen FF Bad Gastein: 14 Personen Landesfeuerwehrkommandant Stellvertreter LBD Stv. Robert Lottermoser Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Matthias Egger Übungsbeobachter: 3 Personen Rotes Kreuz: 5 Personen Polizei: 2 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF FF Bad Hofgastein: KDOF, RLF-A 2000, LFA, VF FF Bad Gastein: VLFA, TLF-A 3000, MTF, VF Übungsleitung: FF Dorfgastein: BR Matthias Egger
Am Freitag, 4. November, fand an der Landesfeuerwehrschule Salzburg der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze statt. Vier Mitglieder unserer Feuerwehr nahmen am Bewerb teil und konnten die gestellten Aufgaben erfolgreich meistern.
Wir gratulieren recht herzlich zum FULA Bronze: Dominik Lindner, Andreas Mitterlechner, Tobias Seer und Günther Wallner
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