Am 15. Jänner wurden wir um 9:48 Uhr mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Kaminbrand in den Präauweg alarmiert. Laut der Alarmmeldung schlugen Flammen aus dem Kamin. Nach der Alarmierung rückten wir mit dem RLF- A 2000 und dem LFA zu Einsatzort aus.
Beim Einsatzort wurde folgende Lage festgestellt: Kaminbrand teilweise bereits wieder erloschen. Daraufhin wurde das Objekt rund im den Kamin mittels Wärmebildkamera auf etwaige Wärmequellen untersucht. Die Untersuchung verlief soweit positiv und wir konnten wieder ausrücken.
Am 13. November wurden wir um 17:15 Uhr mittels Sirene, Pager uns SMS zu einem Hüttenbrand alarmiert. Die Einsatzadresse Lehenalm befindet sich auf gut 1.450 m Seehöhe und ist vom Ortsteil Unterberg über eine Forststraße erreichbar. Es befinden sich zwei Hütten in unmittelbarer Nähe auf dem Standort. Aufgrund der exponierten Lage wurde bei der Ausfahrt bereits Alarmstufe 2 ausgelöst und die Feuerwehr Bad Hofgastein alarmiert. Zusätzlich wurde noch das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Bad Gastein alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt war der Brand für die Einsatzkräfte sichtbar. Beim Eintreffen am Einsatzort stand ein Teil der nördlich gelegenen Hütte bereits in Vollbrand. Wir beschränkten uns in der Erstphase auf den Objektschutz der zweiten Hütte. Als sehr hilfreich erwies sich in weiterer Folge der direkt am Gelände liegende Fischteich. Dieser diente als Wasserversorgung für die Brandbekämpfung. Dazu wurden die Tragkraftspritzen vom Kleinlöschfahrzeug und vom Löschfahrzeug zum Teich gebracht und von dort die Zubringerleitungen verlegt. Mit dem Eintreffen der Fahrzeuge aus Bad Hofgastein und Bad Gastein wurde schließlich ein umfassender Löschangriff von allen Seiten mit mehreren C- Rohren und einem Wasserwerfer gestartet. Ebenso kamen insgesamt 9 Atemschutztrupps zum Einsatz. Der Löschangriff zeigte umgehend Wirkung und der Brand konnte eingedämmt werden. In weiterer Folge wurde ein Kran mit einem Greifer an die Einsatzstelle beordert, um das Blechdach zu entfernen. Mit diesem gelang es schließlich auch die letzten Brandnester zu löschen.
Das Hauptziel, den Schutz der Nebenhütte, konnten wir erfolgreich abschließen. Das Brandobjekt selbst wurde zum teil schwer zerstört.
Die Zusammenarbeit der Gasteiner Feuerwehren funktionierte wieder einmal perfekt und hat zum guten Einsatzausgang beigetragen. Wir bedanken uns bei unseren Nachbarfeuerwehren für die professionelle und unkomplizierte Unterstützung!
Um 14:02 Uhr wurden wir mittels Sirene, Pager und SMS zu einem LKW Brand in die Unterdorfstraße alarmiert. Nach ersten Meldungen war ein Betonmischer in die Hochspannungsleitung der Salzburg AG geraten.
Wir rückten mir dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug und 19 Personen zum Einsatzort aus. Beim Einsatzort fanden wir einen Betonmischwagen vor, welcher mit seinem Ausleger in die Hochspannungsleitung geraten war und dadurch in Brand geriert. Beim Eintreffen am Einsatzort war der Brand jedoch bereits erloschen, da die Hochspannungsleitung automatisch abgeschalten wurde.
Wir kontrollierten den Einsatzort und stellten den Brandschutz sicher. Nach dem Eintreffen eines Technikers der Salzburg AG und dem Erden der Leitung rückten wir von der Einsatzstelle ab.
Am 2. August wurden wir vom Betreiber der Sendeanlage Luxkogel telefonisch über einen Brandalarm informiert. Die Sendeanlage Luxkogel befindet sich auf 1.824 m Seehöhe am Eingang ins Gasteinertal und ist betrieblich nur über eine Seilbahn erreichbar. Eine direkte Zufahrt ist nicht möglich. Der Betrieb der Seilbahn konnte aufgrund des Brandalarms nicht aufgenommen werden.
Auf Anforderung des Betreibers alarmierten wir einen Atemschutztrupp, welcher die Erkundung vor Ort durchführte. Den Transport gewährleistete ein Hubschrauber der Fa. Heli Austria, welcher das Einsatzteam vom Ortsteil Maierhofen aufnahm und direkt zur Sendeanlage brachte.
Bei der Sendeanlage wurde die Erkundung unter schwerem Atemschutz durchgeführt und schließlich der Auslösegrund des Brandalarms gefunden: Ein Leiter der Hochspannungszuleitung war komplett verschmort. Das Objekt wurde belüftet und das Einsatzteam schließlich wieder per Hubschrauber ins Tal gebracht.
Am 10. Februar wurden wir um 23:14 Uhr von der LAWZ Salzburg zu einem Alarmstufe 3 Einsatz nach Bad Hofgastein alarmiert. Bei einem Objekt in exponierter Lage war es zu einem Brand gekommen.
Wir unterstützten unsere Nachbarfeuerwehr mit unserem RLF-A 2000. Der restliche Teil der alarmierten Mannschaft konnte nach kurzer Zeit die Bereitschaft auflösen.
Einsatzdaten: Beginn: 10.02.: 23:14 Uhr Ende: 11.02.: 00:00 Uhr FF Dorfgastein: 9 Personen + 16 Personen auf Bereitschaft im Feuerwehrhaus Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLF-A 2000 Einsatzleiter: FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer Gesamteinsatzleiter: OFK Bad Hofgastein, HBI Rupert Sendlhofer
Am 31. Mai wurden wir gegen 18 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in den Klammtunnel alarmiert. Laut Sonderalarmplan Tunnel wurde ebenso die Freiwillige Feuerwehr Lend und der Löschzug Embach alarmiert.
Da unser RLF-A 2000 bei einer Vorführung im Rahmen der 23. Internationalen Feuerwehr Sternfahrt 2019 eingesetzt war, konnte das Fahrzeug inkl. Besatzung unverzüglich ausrücken. Ebenso rückten das Löschfahrzeug und das Kleinlöschfahrzeug aus.
Bereits bei der Anfahrt konnte leichte Entwarnung seitens der LAWZ Salzburg gegeben werden. Ein rauchender Kleinbus stand lt. Tunnelwarte in der Pannenbucht.
Am Einsatzort wurde ein Kleinbus mit einem Motordefekt vorgefunden. Aufgrund des Defektes kam es kurzzeitig zu einer stärkeren Rauchentwicklung. Wir kontrollieren das Fahrzeug noch einmal mittels Wärmebildkamera und schleppten es aus dem Tunnel. Somit konnte der Einsatz beendet werden.
Um 03:26 Uhr wurden wir mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in den Ortsteil Unterberg alarmiert. Mit 34 Personen und drei Einsatzfahrzeugen rückten wir kurz darauf zum Brandeinsatz aus.
Bei der Einsatzadresse wurde ein Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss lokalisiert. Umgehend wurde ein Löschangriff unter schwerem Atemschutz gestartet. Über das Stiegenhaus und die Terrasse wurde der Brandort von zwei Trupps erreicht und der Brand dann rasch unter Kontrolle gebracht. Nach kurzer Zeit konnte bereits „Brand AUS“ gegeben werden. Das Gebäude wurde danach kontrolliert belüftet und ein Teil des Brandgutes für Ablöscharbeiten ins Freie gebracht. Der gesamte Bereich wurde schließlich noch mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Heute wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einer Heizungsexplosion alarmiert. Aufgrund des großflächigen Stromausfalls kam es in einem Heizraum zu einer Überhitzung welche schließlich zu einem Platzen einer Leitung führte.
Wir kontrollierten den Bereich und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Um 22:00 Uhr wurden wir mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Waldbrandeinsatz im Bereich Walchalm alarmiert. Die Walchalm liegt exponiert am südwestlichen Rand unseres Gemeindegebietes im Luggaugraben. Eine Zufahrt zur Alm ist möglich aber sehr zeitaufwändig. Vom Ortszentrum beträgt die Anfahrt um die 30 Minuten.
Kurz nach der Alarmierung rückten 25 Personen mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Dort angekommen wurden wir bereits eingewiesen. Der Brandherd beschränkte sich auf eine Fläche von ca. 50 m2, aufgrund der vorherrschenden Windverhältnisse und der trockenen Vegetation bestand aber höchste Ausbreitungsgefahr. Mit den Fahrzeugen konnte nicht direkt zum Brandherd zugefahren werden. Eine Wegstrecke von ca. 600 m und 100 Höhenmetern musste von der Einsatzmannschaft zu Fuß erbracht werden um die erforderlichen Löschgeräte vornehmen zu können.
Der Brand konnte unter der Vornahme sämtlicher verfügbaren Feuerlöscher sowie von mehreren Kübelspritzen unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden.
Heute wurden wir um 20:11 Uhr mittels Rufempfänger und SMS gemeinsam mit den Feuerwehren Bad Gastein und St. Johann zu einem Alarmstufe 3 Einsatz nach Bad Hofgastein alarmiert. Ein Brand bei einem exponierten landwirtschaftlichen Objekt war gemeldet worden.
Der Einsatz konnte für uns jedoch schon kurz nach der Ausfahrt beendet werden, da der Brand von unseren Kameraden aus Bad Hofgastein unter Kontrolle gebracht werden konnte. Somit rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.
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