Gasteinertalübung in Dorfgastein – Umfassendes Szenario zur Erprobung der Zusammenarbeit auf allen Ebenen

Am 13. September wurde im Gasteinertal der Ernstfall geprobt. Bei der alljährlichen Gasteinertalübung erwartete die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein gemeinsam mit den Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein ein komplexes Einsatzszenario. Mehr als 80 Sanitäterinnen und Sanitäter des Roten Kreuzes nutzten die Übung als Fortbildung zum Thema Großschadenslagen.

Die Feuerwehr Dorfgastein wurde um 14:00 Uhr mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brand des landwirtschaftlichen Gebäudes Wölflbauer alarmiert. Einsatzleiter OFK-Stv. BI Christian Gollner fand beim Eintreffend vor Ort folgende Lage vor:

  • Ein vollbesetzter Linienbus kollidierte mit dem Stallgebäude und stürzte um
  • Mehrere Personen waren im Bus verletzt
  • Rauchentwicklung am Stallgebäude

Aufgrund der ersten Lageerkundung erhöhte die Übungsleitung die Alarmstufe auf 3 und forderte die Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein nach. Das Rote Kreuz bereitete parallel den MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten) vor.

Eine gemeinsam eingerichtete Übungsleitung bildete das Rückgrat dieser Übung. Diese koordinierte und bildete die Einsatzabschnitte Busunfall, Brandbekämpfung und Wasserversorgung. Durch das Rote Kreuz wurde eine umfassende Triagestation aufgebaut, in welcher die geretteten Personen erstversorgt und für den Weitertransport vorbereitet wurden.  

Die gesteckten Übungsziele wurden vollständig erreicht. Insgesamt waren 97 Einsatzkräfte der Feuerwehren und 71 des Roten Kreuzes beteiligt und retteten 51 Personen. Nach zwei Stunden beendete die Übungsleitung die Übung erfolgreich.

Ein herzlicher Dank gilt der Familie Rest, Wölflbauer, für die Bereitstellung der Übungsörtlichkeit sowie allen beteiligten Einsatzkräften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Übungsdaten:
Beginn: 13.09.: 14:00 Uhr
Ende: 13.09.: 16:00 Uhr
FF Dorfgastein: 30 Personen
FF Bad Hofgastein: 36 Personen
FF Bad Gastein: 29 Personen
Rotes Kreuz: 71 Personen
Bezirksfeuerwehrkommandant: LBD Stv. Robert Lottermoser
Abschnittsfeuerwehrkommandant: BR Matthias Egger
Übungsdarsteller: 51
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF
FF Bad Hofgastein: KDOFA, RLFA 2000 Tunnel, TLFA 4000, TB 32, LFA, VFA1, VFA2
FF Bad Gastein: MTFA, TLFA 3000, RLFA 2000, KLFA, LFWA 1000, VF
Rotes Kreuz: 13 Fahrzeuge
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Christian Gollner

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Gasteinertalübung in Bad Gastein

Die traditionelle Herbstübung der drei Gasteiner Feuerwehren wird seit 1968 regelmäßig durchgeführt. Dabei wechselt die Austragung jährlich zwischen den Feuerwehren von Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. In diesem Jahr konnte ein erfreuliches Jubiläum gefeiert werden: Die 50. Gasteinertalübung fand in Bad Gastein statt. Das Szenario war umfassend und herausfordernd: Ein umgestürzter Baum fiel zwischen Bad Gastein und Böckstein in die Oberleitung der ÖBB Tauernstrecke, wodurch ein Personenzug zum Stehen kam und evakuiert werden musste. Zudem brach durch den Überschlag der Oberleitung auf den Baum ein Waldbrand aus.

Als ortszuständige Feuerwehr wurde um 10 Uhr die Feuerwehr Bad Gastein alarmiert. Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurden folgende Einsatzaufträge an die Einsatzkräfte verteilt:

  • Besetzen des Rettungszuges zur Evakuierung des zum Erliegen gekommenen Zuges auf der Tauernstrecke.
  • Bekämpfung des ausgebrochenen Waldbrandes mit einem umfassenden Löschangriff.

Zur Unterstützung wurde die Alarmstufe 3 ausgelöst, wodurch die Feuerwehren Bad Hofgastein und Dorfgastein nachalarmiert wurden. Ebenso wurde die Bergrettung Bad Gastein zur Unterstützung alarmiert.

Die drei Feuerwehren errichteten gemeinsam eine Zubringerleitung zum Waldbrand und begannen mit der Brandbekämpfung. Unterstützt wurde der Löscheinsatz von der Bergrettung Bad Gastein aufgrund des steilen Geländes. Der ÖBB Rettungszug aus Böckstein wurde mit Feuerwehr- und Rotkreuzmannschaften besetzt und rückte zum liegen gebliebenen Zug vor. Die Einsatzkräfte evakuierten etwa 40 Personen und brachten sie in den Rettungszug. Anschließend wurden die geretteten Personen beim Bahnhof Böckstein an die Sanitätshilfsstätte des Roten Kreuzes übergeben.

Diese Übung war ein wieder beeindruckendes Beispiel für die koordinierte Zusammenarbeit und die Einsatzbereitschaft aller beteiligten Organisationen.

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Einsatzdaten:
Beginn: 05.10.: 10:00 Uhr
Ende: 05.10.: 13:00 Uhr
FF Dorfgastein: 18 Personen
FF Bad Hofgastein: 39 Personen
FF Bad Gastein: 48 Personen
FF St. Johann: 3 Personen
Rotes Kreuz: 33 Personen
Polizei: 2 Personen
Bergrettung Bad Gastein: 10 Personen
ÖBB: 4 Personen
BGM Bad Gastein: Norbert Ellmauer
Verletztendarsteller 37 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, KLF
FF Bad Hofgastein: MTFA, KLFA, LFA, TLFA 4000, RLFA 2000/150 Tunnel, VFA, VFA 1
FF Bad Gastein: TLFA Tunnel 3000/400, RLFA Tunnel 2000/400, MTFA, VF, KLFA, LFWA
FF St. Johann: ELFA, Drohne Pongau
Rotes Kreuz: 6 Fahrzeuge
Polizei: 1 Fahrzeug
Bergrettung Bad Gastein: 2 Fahrzeuge
ÖBB: 2 Fahrzeuge
Einsatzleitung:
FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Christian Gollner
Gesamtübungsleiter: OFK Bad Gastein HBI Gamsjäger Lukas

Übung mit der Salzburg AG zum Thema Stromunfall

Am 17. Mai hatten wir bei unserem Übungsabend das Thema Stromunfall auf der Tagesordnung und durften dazu drei Techniker der Salzburg AG begrüßen. Wir bekammen bereits im Vorfeld der Übung eine umfassende Schulung betreffend Hoch-, Mittel- und Niederspannung und der dafür vorgesehenen Technik der Salzburg AG.

Die Übung selbst war perfekt inszeniert. Annahme war ein Gleitschirmunfall im Bereich der Talstation der Dorfgasteiner Bergbahnen AG. An der fiktiven Einsatzstelle fand der Übungsleiter folgende Lage vor: Ein Gleitschirmpilot hing mit seinem Gleitschirm in der 30 kV Leitung der Salzburg AG und konnte sich nicht selbst befreien. Zuerst wurde die Einsatzstelle umfassend abgesperrt. Im Einvernehmen mit der Salzburg AG wurde Stromleitung stromlos gemacht und geerdet. Sodann konnte mit der Menschenrettung und Paragleiterbergung begonnen werden.

Die Übung brachte sehr gute Erkentnisse und das Zusammenspiel mit der Salzburg konnte sehr gut erprobt werden. Wie wichtig Übungen in diesem Zusammenhang sind, ist aus der Verganenheit bekannt, als sich Gleitschirmpiloten mit ihren Schirmen in den Stromleitungen verfangen hatten – die Ausgänge endeten aber bislang immer glücklich und ohne größere Verletzungen.

Übungsdaten:
Beginn: 17.05.: 19:00 Uhr
Ende: 17.05.: 21:00 Uhr
FF Dorfgastein: 19 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: KLF, LFA, RLFA 3000 Tunnel
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: OBM Thomas Hasler

Gemeinschaftsübung mit der Bergrettung Dorfgastein

Am 3. Mai führten wir mit der Bergrettungsortsstelle Dorfgastein eine gemeinsame Übung in unwegsamen Gelände durch. Ziel der Übung war die Erprobung der gemeinsamen Kommunikation sowie die operative Zusammenarbeit. Annahme war ein Fortsunfall mit eingeklemmter Person unter einer Baumwurze mit einem Verletzungsmuster Pfählung.

Die Bergrettung rückte dazu als erstes ins Einsatzgebiet aus und lokalisierte die verletzte Person und begann somit mit der Erstversorgung. Danach rückte die Feuerwehr zu den bestätigten Koordinaten an. Seitens der Feuerwehr wurde am Forstweg eine gemeinsame Einsatzleitung errichtet. Fortan wurden die Gruppen der Feuerwehr zu folgenden Aufgaben eingeteilt: Sichern der Baumwurze, Entfernung der Pfählung soweit möglich und nach Abstimmung mit den Sanitätern der Bergrettung sowie Ausleuchtung der Einsatzstelle. Nachdem unsere Aufgaben erledigt wurden, übernahm wieder die Bergrettung den Abtransport der verletzten Person und konnte diesen in kurzer Zeit bewerkstelligen.

Die Übung verlief sehr erfolgreich und lehrreich. Wir bedanken uns bei der Bergrettung Dorfgastein für die perfekte Zusammenarbeit. Ein großer Dank gilt auch dem Maibaumteam Dorfgastein, welche uns im Anschluss an die Übung die Verpflegung zur Verfügung stellte!

Übungsdaten:
Beginn: 03.05.: 19:00 Uhr
Ende: 03.05.: 21:30 Uhr
FF Dorfgastein: 16 Personen
Bergrettung Dorfgastein: 17 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: KLF, LFA, RLFA 3000 Tunnel
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: LM Klaus Höller
Bergrettung Dorfgastein: Alexander Zerza

Gefahrengutschulung im Abschnitt Gasteinertal

Am 6. April fand im Feuerwehrhaus Bad Hofgastein ein gemeinsamer Ausbildungsnachmittag zum Thema Gefahrenguteinsätze statt, organisiert von den Feuerwehren des Abschnitts 3 Pongau. Der Fokus lag dabei darauf, insbesondere jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden die Grundlagen der Thematik Gefahrengut und der damit verbundenen Einsatzstrategien in einer Basisschulung zu vermitteln.

Nach einem einführenden Theorieteil im Schulungsraum wurden die Teilnehmer in einem Rotationsverfahren durch verschiedene Stationen geführt, die sich mit den Aspekten der Gefahrenguteinsätze beschäftigten. Eine Station widmete sich dabei der Vorstellung des Gefahrengutfahrzeugs des Bezirks Pongau, das die örtlichen Einsatzkräfte mit spezieller Ausrüstung bei der Bewältigung von Gefahrenguteinsätzen unterstützt. Weitere Stationen behandelten die Einrichtung eines Dekontaminationsplatzes sowie die Grundlagen des Abdichtens bei verschiedenen Arten von Leckagen.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Abschnitts- und Ortsbeauftragten für Gefahrengut für die ausgezeichnete Vorbereitung der Schulung sowie dem Team der Feuerwehr Schwarzach für ihre freundliche Unterstützung.

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Tunneltrainings für die Feuerwehren in der Gasteiner Alpenstraße

Am 6. und 7. November führten die Gasteiner Feuerwehren eigene Trainingseinheiten für Brandeinsätze in Tunnelanlagen durch. Die Trainings konnten in einem der Tunnel der Gasteiner Alpenstraße abgehalten werden. Bei den Stationen „Löschen“ und „Suchen und Retten“ wurden die teilnehmenden Feuerwehrkräfte sowohl physisch als auch psychisch stark gefordert. Diese speziellen Übungen dienen unter anderem dazu, die Abläufe der neuen Einsatztaktik bei Bränden in Tunnelanlagen zu verinnerlichen und zu optimieren.

Jeweils ein Tunneltrupp bestehend aus sieben Atemschutzgeräteträgern musste sich vom jeweiligen Tunnelportal den Weg durch den dunklen Tunnel zur Einsatzstelle bahnen. Effekte wie starke Verrauchung oder auch Ton- und Geräuscheinspielungen im Tunnel, welche die Kommunikation der Trupps untereinander wesentlich erschwerten, sorgten so für herausfordernde Szenarien.

Am Montag waren die Feuerwehren Bad Hofgastein und Lend bei den Traininigs gefordert. In gut zwei Stunden konnten die gestellten Aufgaben abgearbeitet werden. Am Dienstag waren dann die Feuerwehren Bad Gastein und Dorfgastein an der Reihe. Die Trainings haben sich als eine wesentliche Stütze für die Tunnelausbildung herausgestellt und werden auch künftig ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung in den Feuerwehren darstellen. Besonders bedanken dürfen wir uns an dieser Stelle bei der Feuerwehr Bad Gastein für die perfekte Ausarbeitung sowie der Gasteiner Alpenstraße mit Geschäfstführer Herbert Altenhuber für die Möglichkeit zur Nutzung der Örtlichkeiten.

Gasteiner- Alarmübung im Zentrum von Bad Hofgastein bei der Alpentherme Gastein

Anfang Oktober steht für die Gasteiner Feuerwehren jährlich die Gasteinertalübung am Programm. Bei dieser Alarmübung werden sämtliche Abläufe beginnend von der Alarmierung, der Interoperabilität der Einsatzkräfte zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen sowie die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren erprobt. Das Szenario der heurigen Übung war umfassend und fordernd für die gesamten Übungskräfte.

Am 7. Oktober Um 14 Uhr erfolgte der Gesamtalarm für die Feuerwehren Bad Hofgastein, Bad Gastein und Dorfgastein mit der Alarmmeldung eines Brandes bei der Alpentherme Gastein. Zeitgleich wurde auch das Rote Kreuz Gastein alarmiert. Am Übungsort angekommen erwartete die Einsatzkräfte folgende Szenarien: In der Tiefgarage war ein Brand ausgebrochen, welcher zu einer enormen Verrauchung führte – vermisste Personen wurden bereits gemeldet. Im Freibereich der Therme kam es zu einem Austritt von Chlorgas und im weitläufigen und unterirdischem Technikbereich der Therme waren mehrere Personen aufgrund einer Sauerstoffknappheit vermisst. Vor Ort wurden die Einheiten der jeweiligen Feuerwehren dann den jeweiligen Szenarien zugeteilt.

Bei angenehmen Herbstwetter war es für die eingesetzten Atemschutzträger aber eine wahrliche Hitzeschlacht. Im Technikbereich der Therme herrschen hohe Temperaturen und die Bewegungsfreiheit in den Gängen ist sehr eingeschränkt – eine körperlich extreme Herausforderung für die Einsatzkräfte. An die elf Personen wurden aus diesem Bereich unter enormen Anstrengungen ins Freie gebracht.

Beim Szenario des Chlorgasaustrittes wurde nach den Absperrmaßnahmen und der Lageerkundung eine Atemschutztrupp unter Schutzstufe 3 zur Menschenrettung eingesetzt. Nach der Rettung der verunfallten Person sowie der Dekontamination konnte dieses Szenario erfolgreich beendet werden. Im Bereich der weitläufigen Tiefgarage konnten die Atemschutztrupps strukturiert vorgehen und die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung relativ rasch abschließen.

Die Koordination der Einsatzkräfte erfolgte über die Übungsleitung, welche sich beim Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Bad Gastein einfand und eine entsprechende Lageführung aufbaute. Bei Einsatzleiterbesprechungen während der Übung wurden die jeweiligen Szenarien untereinander abgestimmt und die Kräftezuteilung entsprechend adaptiert. Das Rote Kreuz errichtete eine Patientensammelstelle. Hier wurden sämtlich gerettete Personen der Szenarien gesichtet, erstversorgt und für eine Verlegung ins Krankenhaus vorbereitet.

Unterstützt wurden wir bei dieser Übung vom Atemschutzfahrzeug des Bezirkes Pongau aus Bischofshofen. 12 Atemschutztrupps waren mit insgesamt 51 Stück 300 bar Sauerstoffflaschen im Einsatz. Vielen Dank an die Feuerwehr Bischofshofen für die Unterstützung.

Die Übung wurde mit einem erfolgreichen Ergebnis abgeschlossen. Ein Dank und Gratulation den Kameraden der Feuerwehr Bad Hofgastein, besonders BI Herbert Lainer, für die gelungene Übung.

Bei der Übungsnachbesprechung durften wir schließlich noch zwei freudige Anlässe feiern. Zum einen durften wir eine junge Feuerwehrkameradin aus Bad Gastein, FM Claudia Hartlieb, offiziell in den Einsatzdienst aufnehmen. Unserem Abschnittssachbearbeiter für Atemschutz, VI Erwin Stöckl, durften wir dann noch das Verdienstzeichen der 2. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg für seine Verdienste überreichen. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulation.

Übungsdaten:
Beginn:
07.10.: 14:00 Uhr
Ende:
07.10.: 16:00 Uhr
Gesamt- Übungsleitung:
BI Herbert Lainer (FF Bad Hofgastein)
Übungsleitung Szenario Technikbereich: OBI Robert Egger (FF Bad Hofgastein)
Übungsleitung Szenario Gefahrengut: OBI Lukas Gamsjäger (FF Bad Gastein)
Übungsleitung Szenario Tiefgarage: BI Christian Gollner (FF Dorfgastein)
FF Bad Hofgastein: 47Personen
FF Bad Gastein: 36Personen
FF Dorfgastein: 26 Personen
FF Bischofshofen: 2 Personen
Rotes Kreuz: 26 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Bad Hofgastein:
KDOFA, TLFA 4000, RLFA 2000 Tunnel, LFA, KLFA, TB 23-12, VFA
FF Bad Gastein: VLFA, MTFA, RLFA 2000, TLFA 3000, KLFA, LFWA 1000, DLAK 23-12, VF
FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF
FF Bischofshofen: ASF

Alarmübung – Fahrzeugabsturz in steilem Gelände

Gemeinsam mit der Bergrettung Dorfgastein, dem Roten Kreuz Gastein und der Polizeidienststelle Bad Hofgastein führten wir am Abend eine Alarmübung in unwegsamen Gelände im Bereich der „Hoamroasstuben“ statt. Die Übungsdarstellung war sehr herausfordern: Fahrzeugabsturz mit Brand, einer eingeklemmten Person sowie zwei weiterer schwer verletzter Personen in unwegsamen Gelände.

Um 19:10 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die LAWZ Salzburg. An der Übungsstelle wurden die Mannschaften eingeteilt und umgehend mit der Sicherung des Fahrzeuges begonnen sowie der Erstkontakt mit den fiktiven Patienten vorgenommen.

Nach gut einer Stunde waren schlussendlich alle Patienten aus deren Lage gerettet und versorgt. Wir bedanken uns bei unseren befreundeten Organisationen für die perfekte Abwicklung der Übung.

Übungsdaten:
Beginn:
01.09.: 19:00 Uhr
Ende:
01.09.: 21:30 Uhr
FF Dorfgastein:
16 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein:
RLF-A 3000 Tunnel, LFA, KLF

Atemschutzübung in Bad Hofgastein

Am 16. Mai führten wir gemeinsam mit unseren Kameraden aus Bad Hofgastein und Bad Gastein eine Atemschutzübung in einem Abrisshaus durch. Wir waren mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Löschfahrzeug und zwei Atemschutztrupps dabei. Auf die Atemschutztrupps wartete ein intensives und umfangreiches Übungsszenario. Mehrere Personen mussten dabei aus stark verrauchten Gebäudeteilen gerettet werden. Parallel zum Atemschutzeinsatz wurde die gemeinsame Einsatzleitstelle inklusive Lageführung erprobt.

Alle Übungsziele konnten erfolgreich erreicht werden. Nach 2 Stunden wurde die Übung beendet. Sehr aufschlussreich war die Erprobung der neuen Lageführung, welche eine gute Hilfestellung für die Einsatz- bzw Übungsleitung darstellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Feuerwehrkameraden aus Bad Hofgastein für die tolle Ausarbeitung der Übung.

Übungsdaten:
Beginn:
16.05.: 19:00 Uhr
Ende:
16.05.: 21:00 Uhr
FF Dorfgastein:
11 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein:
RLF-A 3000 Tunnel, Löschfahrzeug
Übungsleitung:
FF Dorfgastein:
BI Christian Gollner

Bezirksübergreifende Alarmübung im Klammtunnel

Etwa einhundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Land Salzburg beteiligten sich am Freitag Abend an einer bezirksübergreifenden Alarmübung im Klammtunnel. Angenommen wurde ein Lkw-Brand in der Pannenniesche, der zu einer Verrauchung der Tunnelröhre führte, wobei sich noch mehrere Personen im Tunnel befanden.
Der rund 1,5 km lange Klammtunnel ist die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal und damit von großer verkehrstechnischer Bedeutung. Durch den Klammtunnel führt nicht nur die B 167 Gasteiner Straße sondern auch auch Alpe-Adria-Radweg.

Der Klammtunnel liegt im Gemeindegebiet von Dorfgastein und Lend. Die zuständige Feuerwehr Dorfgastein arbeitete sich bei der Übung vom Südportal aus an die Übungsstelle heran. Sie wurde dabei von den Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein unterstützt. Damit waren sämtliche Feuerwehren aus dem Abschnitt 3 Pongau an der Übung beteiligt.
Die Feuerwehr Lend mit dem Löschzug Embach ging währenddesssen über das Nordportal in den Tunnel vor. Sie wurde von den Feuerwehren Taxenbach und Schwarzach unterstützt.
Die Feuerwehren St. Johann und Bischofshofen unterstützen mit Einsatzleitfahrzeug und Atemschutzfahrzeug.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Übung auf das richtige Vorgehen der Atemschutztrupps gelegt. Diesen werden beim Tunneleinsatz spezialisierte Aufgaben zugeteilt.
Für die Trupps der Brandbekämpfung ist dabei die korrekte Löschtechnik von hoher Bedeutung, denn bei einem Fahrzeugvollbrand im Tunnel spielt die Kühlung des Tunnels selbst eine entscheidende Rolle.
Die Trupps zur Menschenrettung wiederum konnten bei dieser Übung zwölf Personen im Tunnel ausfindig machen und ins Freie bringen.

Ein weiteres Augenmerk lag bei dieser Übung auf der Kommunikation zwischen Nordportal und Südportal. Da der Klammtunnel nur eine Röhre besitzt und die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal ist, können sich die Kräfte an den Portalen nur über Funk und Telefon austauschen; der Austausch von Ressourcen ist nicht möglich.

Das Übungsziel konnte schließlich nach rund zwei Stunden erreicht und der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Erkenntnisse aus der Übung werden in einer gesonderten Nachbesprechung behandelt.

Text: Abschnittssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt 2 Pongau, VI Stefan Hafner
Bilder: VI Stefan Hafner, VI Wolfgang Winter

Übungsdaten Tunnelportal Süd:
Beginn: 18.11.: 20:00 Uhr
Ende: 18.11.: 22:00 Uhr
FF Dorfgastein: 26 Personen
FF Bad Hofgastein: 28 Personen
FF Bad Gastein: 14 Personen
Landesfeuerwehrkommandant Stellvertreter LBD Stv. Robert Lottermoser
Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Matthias Egger
Übungsbeobachter: 3 Personen
Rotes Kreuz: 5 Personen
Polizei: 2 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF
FF Bad Hofgastein: KDOF, RLF-A 2000, LFA, VF
FF Bad Gastein: VLFA, TLF-A 3000, MTF, VF
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: BR Matthias Egger