Bezirksübergreifende Alarmübung im Klammtunnel

Etwa einhundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Land Salzburg beteiligten sich am Freitag Abend an einer bezirksübergreifenden Alarmübung im Klammtunnel. Angenommen wurde ein Lkw-Brand in der Pannenniesche, der zu einer Verrauchung der Tunnelröhre führte, wobei sich noch mehrere Personen im Tunnel befanden.
Der rund 1,5 km lange Klammtunnel ist die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal und damit von großer verkehrstechnischer Bedeutung. Durch den Klammtunnel führt nicht nur die B 167 Gasteiner Straße sondern auch auch Alpe-Adria-Radweg.

Der Klammtunnel liegt im Gemeindegebiet von Dorfgastein und Lend. Die zuständige Feuerwehr Dorfgastein arbeitete sich bei der Übung vom Südportal aus an die Übungsstelle heran. Sie wurde dabei von den Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein unterstützt. Damit waren sämtliche Feuerwehren aus dem Abschnitt 3 Pongau an der Übung beteiligt.
Die Feuerwehr Lend mit dem Löschzug Embach ging währenddesssen über das Nordportal in den Tunnel vor. Sie wurde von den Feuerwehren Taxenbach und Schwarzach unterstützt.
Die Feuerwehren St. Johann und Bischofshofen unterstützen mit Einsatzleitfahrzeug und Atemschutzfahrzeug.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Übung auf das richtige Vorgehen der Atemschutztrupps gelegt. Diesen werden beim Tunneleinsatz spezialisierte Aufgaben zugeteilt.
Für die Trupps der Brandbekämpfung ist dabei die korrekte Löschtechnik von hoher Bedeutung, denn bei einem Fahrzeugvollbrand im Tunnel spielt die Kühlung des Tunnels selbst eine entscheidende Rolle.
Die Trupps zur Menschenrettung wiederum konnten bei dieser Übung zwölf Personen im Tunnel ausfindig machen und ins Freie bringen.

Ein weiteres Augenmerk lag bei dieser Übung auf der Kommunikation zwischen Nordportal und Südportal. Da der Klammtunnel nur eine Röhre besitzt und die einzige Straßenverbindung zum Gasteinertal ist, können sich die Kräfte an den Portalen nur über Funk und Telefon austauschen; der Austausch von Ressourcen ist nicht möglich.

Das Übungsziel konnte schließlich nach rund zwei Stunden erreicht und der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Erkenntnisse aus der Übung werden in einer gesonderten Nachbesprechung behandelt.

Text: Abschnittssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt 2 Pongau, VI Stefan Hafner
Bilder: VI Stefan Hafner, VI Wolfgang Winter

Übungsdaten Tunnelportal Süd:
Beginn: 18.11.: 20:00 Uhr
Ende: 18.11.: 22:00 Uhr
FF Dorfgastein: 26 Personen
FF Bad Hofgastein: 28 Personen
FF Bad Gastein: 14 Personen
Landesfeuerwehrkommandant Stellvertreter LBD Stv. Robert Lottermoser
Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Matthias Egger
Übungsbeobachter: 3 Personen
Rotes Kreuz: 5 Personen
Polizei: 2 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF
FF Bad Hofgastein: KDOF, RLF-A 2000, LFA, VF
FF Bad Gastein: VLFA, TLF-A 3000, MTF, VF
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: BR Matthias Egger

Gasteiner Alarmübung in Bad Hofgastein

Heute fand die traditionelle Gasteinertal Übung in Bad Hofgastein statt. Ales Übungsobjekt wurde dieses Jahr freundlicherweise das berühmte Weitmoser Schlößl zur Verfügung gestellt. Der Freiwillige Feuerwehr Bad Hofgastein arbeitete dazu auch eine tolle Übung aus.

Um 14:04 wurde die FF Dorfgastein aufgrund der Alarmstufenerhöhung durch die BAWZ Pongau mittels Sirene, Rufempfänger und SMS alarmiert. Daraufhin rückten wir mit 24 Personen und allen drei Fahrzeugen zur Übung aus. Die Hauptaufgabe für die Feuerwehr Dorfgastein waren die Errichtung einer Saugstelle bei der Gasteiner Ache und das Verlegen einer ca. 800 m langen Zubringerleitung bis zum Brandobjekt sowie die Menschenrettung mittels Atemschutz und dreiteiliger Schiebeleiter. Weiters wurde im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz der Gasteiner Bergbahnen eine Relaispumpe eingerichtet.

Zwei Atemschutztrupps führten gemeinsam mit Trupps der Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein die Personensuche im verrauchten Dachstuhl des Weitmoser Schlößls durch.

Insgesamt konnte Übung mit einem positiven Resümee Übungs- und Abschnittsleiter abgeschlossen werden. Bei der Übungsnachbesprechung bedankte sich Ortsfeuerwehrkommandant HBI Rupert Sendlhofer von der Feuerwehr Bad Hofgastein für die beeindruckende Übungsteilnahme von den Feuerwehren und dem Roten Kreuz Gastein. Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Andreas Katstaller bedankte sich ebenfalls für die Übungsteilnahme bestätigte den guten Übungsverlauf.

Übungsdaten:
Beginn: 01.10.: 14:04 Uhr
Ende: 01.10.: 17:00 Uhr
FF Dorfgastein: 24 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
RLF-A 2000, LFA, KLF

Übungbsleiter:
FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer