+++ Brand einer Selche +++

Um 13:36 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirenenalarm, Pager und SMS zur einem Brand einer Selche in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Ortsteil Mühlbach alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückten das Rüstlöschfahrzeug und das Löschfahrzeug zur Einsatzadresse aus.

Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp für die Brandbekämpfung aus. An der Einsatzstelle wurde zudem ein Löschangriff mittels Hochdruckrohr vorbereitet. Das auf der Anfahrt befindliche Löschfahrzeug erhielt den Auftrag zur Errichtung einer Zubringerleitung von einem nahe gelegenen Hydranten.

Die Erkundung durch den Einsatzleiter brachte rasch Entwarnung. Die anfänglich brenzlige Situation mit starker Rauchentwicklung hatte sich bereits entspannt. Der Atemschutztrupp entfernte das in der Selche befindliche Brandgut und kontrollierte den Bereich mittels Wärmebildkamera auf etwaige Hitzestellen. Nach den Kontrolltätigkeiten konnte der Einsatz beendet werden – ein weiteres Eingreifen war nicht mehr erforderlich.

Einsatzdaten:
Beginn: 02.01.: 13:36 Uhr
Ende: 02.01.: 14:15 Uhr
FF Dorfgastein: 18 Personen
Rotes Kreuz Gastein: 3 Personen
Polizei: 2 Personen
Eingesetzte Kräfte:
FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA
Einsatzleitung:
FF Dorfgastein: OFK BR Matthias Egger

Atemschutzübung in Bad Hofgastein

Am 16. Mai führten wir gemeinsam mit unseren Kameraden aus Bad Hofgastein und Bad Gastein eine Atemschutzübung in einem Abrisshaus durch. Wir waren mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Löschfahrzeug und zwei Atemschutztrupps dabei. Auf die Atemschutztrupps wartete ein intensives und umfangreiches Übungsszenario. Mehrere Personen mussten dabei aus stark verrauchten Gebäudeteilen gerettet werden. Parallel zum Atemschutzeinsatz wurde die gemeinsame Einsatzleitstelle inklusive Lageführung erprobt.

Alle Übungsziele konnten erfolgreich erreicht werden. Nach 2 Stunden wurde die Übung beendet. Sehr aufschlussreich war die Erprobung der neuen Lageführung, welche eine gute Hilfestellung für die Einsatz- bzw Übungsleitung darstellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Feuerwehrkameraden aus Bad Hofgastein für die tolle Ausarbeitung der Übung.

Übungsdaten:
Beginn:
16.05.: 19:00 Uhr
Ende:
16.05.: 21:00 Uhr
FF Dorfgastein:
11 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein:
RLF-A 3000 Tunnel, Löschfahrzeug
Übungsleitung:
FF Dorfgastein:
BI Christian Gollner

Branddienstübung beim Anderlbauer

Am 10. Juni führten wir eine Branddienstübung beim Anderlbauer im Ortsteil Mühlbach durch. Annahme war ein Brand im Kellergeschoss mit vermissten Personen und Personenrettungen über die Balkone. Mit dabei waren auch die Kameraden der Feuerwehr Bad Gastein mit der neuen Drehleiter (DLA-K 23/12), welche uns im Vorfeld der Übung über die wichtigsten Punkte bei der Drehleiter einschulten. Gerade für Atemschutzgeräteträger ist es wichtig, dass sie über die technischen Möglichkeiten und das Handling (Ein- und Ausstieg beim Korb) Bescheid wissen.

Die Wasserversorgung wurde über einen Hydranten und einer Saugstelle beim Mühlbach sichergestellt. Die Übung konnte nach dem Erreichen aller Übungsziele mit einem positiven Resümee beendet werden. Im Anschluss konnten wir noch eine Beförderung überreichen: Rupert Buchsteiner wurde zum Oberbrandmeister befördert.

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei der Fam. Gruber (Anderlbauer) für die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes und für die freundliche Aufnahme! Ebenso bedanken wir uns bei der Feuerwehr Bad Gastein fürs Mitwirken mit der Drehleiter.

Übungsaten:
Beginn: 10.06.: 19:00 Uhr
Ende: 10.06.: 21:15 Uhr
FF Dorfgastein: 27 Personen
FF Bad Gastein: 3 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF
FF Bad Gastein: DLA-K 23/12
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: BM Thomas Hasler

Atemschutzübung in Renovierungshaus

Am 3. September führten wir die erste Herbstübung in einem Renovierungshaus durch. Annahme war ein Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen.

Hauptziel der Übung war die Kommunikation im Atemschutzeinsatz zwischen den verschiedenen Funkstellen. Eine wesentliche Verbesserung im Bereich der Kommunikation bringen dabei die neuen Masken- Sprechgarnituren mit sich, welche im Zuge der Umstellung auf Überdruckgeräte angeschafft wurden.

+++ Brandalarm Sendeanlage Luxkogel +++

Am 2. August wurden wir vom Betreiber der Sendeanlage Luxkogel telefonisch über einen Brandalarm informiert. Die Sendeanlage Luxkogel befindet sich auf 1.824 m Seehöhe am Eingang ins Gasteinertal und ist betrieblich nur über eine Seilbahn erreichbar. Eine direkte Zufahrt ist nicht möglich. Der Betrieb der Seilbahn konnte aufgrund des Brandalarms nicht aufgenommen werden.

Auf Anforderung des Betreibers alarmierten wir einen Atemschutztrupp, welcher die Erkundung vor Ort durchführte. Den Transport gewährleistete ein Hubschrauber der Fa. Heli Austria, welcher das Einsatzteam vom Ortsteil Maierhofen aufnahm und direkt zur Sendeanlage brachte. 

Bei der Sendeanlage wurde die Erkundung unter schwerem Atemschutz durchgeführt und schließlich der Auslösegrund des Brandalarms gefunden: Ein Leiter der Hochspannungszuleitung war komplett verschmort. Das Objekt wurde belüftet und das Einsatzteam schließlich wieder per Hubschrauber ins Tal gebracht.

Einsatzdaten:
Beginn: 02.08.: 08:45 Uhr
Ende: 02.08.: 11:00 Uhr
FF Dorfgastein: 4 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: LFA
Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer

Atemschutzübung auf der Brandlalm

Heute konnten wir eine Atemschutzübung auf der ehrwürdigen Brandlalm im Bereich der Mittelstation der Gipfelbahn Fulseck abhalten. Das Objekt befindet sich derzeit gerade im Abriss und so konnten die eingesetzten Trupps mit gefüllter Angriffsleitung den Innenangriff unter schwerem Atemschutz beüben. Annahme war ein Kellerbrand sowie ein Brand im Bereich der Gaststube. Dazu wurde ein umfassender Innenangriff im Kellerbereich durchgeführt sowie das Dach der Gaststube geöffnet. Dichter Rauch im Keller erschwerte die Arbeiten für die Trupps.

Für unsere Einsatzmannschaft war es eine gelungene Übung mit einem spektakulären Szenario, welches in dieser Art sicher nicht alltäglich ist.

Übungsdaten:
Beginn: 01.07.: 19:00 Uhr
Ende: 01.07.: 21:30 Uhr
FF Dorfgastein: 23 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000 , LFA, KLF

+++ Wohnungsbrand Ortsteil Unterberg+++

Um 03:26 Uhr wurden wir mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in den Ortsteil Unterberg alarmiert. Mit 34 Personen und drei Einsatzfahrzeugen rückten wir kurz darauf zum Brandeinsatz aus.

Bei der Einsatzadresse wurde ein Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss lokalisiert. Umgehend wurde ein Löschangriff unter schwerem Atemschutz gestartet. Über das Stiegenhaus und die Terrasse wurde der Brandort von zwei Trupps erreicht und der Brand dann rasch unter Kontrolle gebracht. Nach kurzer Zeit konnte bereits „Brand AUS“ gegeben werden. Das Gebäude wurde danach kontrolliert belüftet und ein Teil des Brandgutes für Ablöscharbeiten ins Freie gebracht. Der gesamte Bereich wurde schließlich noch mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Danach konnte der Einsatz beendet werden.

Einsatzdaten:
Beginn: 03.04.: 03:27 Uhr
Ende: 03.04.: 05:00 Uhr
FF Dorfgastein: 34 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF

Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Matthias Egger

Schulung ÖFAST und Digitalfunk

Dieses Mal wurde am Übungsabend der ÖFAST (Österreichischer Feuerwehr Atemschutz Test) sowie eine Schulung über die taktische und organisatorische Verwendung des TETRA BOS Digitalfunks abgehalten.

25 Atemschutzgeräteträger absolvierten den Test wieder erfolgreich. Der ÖFAST ist ein wichtiger Bestandteil für die Überprüfung der Atemschutztauglichkeit der Feuerwehrmitglieder.

+++ Brandeinsatz in Luggau +++

Am 18. November wurden wir um 09:28 Uhr mittels Sirene, Rufempfänger und SMS zu einem Brandeinsatz nach Luggau 121 alarmiert. Ein Zimmerbrand beim Gasthof Walcher wurde gemeldet. Da eine Gruppe mit den Vorbereitungen für den technischen Leistungsbewerb bereits im Feuerwehrhaus beschäftigt war, konnten wir umgehend ausrücken. Bereits bei der Anfahrt zum Brandobjekt – dieses liegt ca. 3,5 km südlich vom Feuerwehrhaus im Ortsteil Luggau – wurde aufgrund der bereits sichtbaren Brandentwicklung umgehend die Alarmstufe 2 ausgelöst und somit die Feuerwehr Bad Hofgastein nachalarmiert.

Am Einsatzobjekt eingetroffen wurde vom Einsatzleiter folgende Lage festgestellt: Vollbrand einer Wohnung im ersten Obergeschoss am nordöstlichen Anbau des Objektes. Der Brand hatte sich bereits auf den Balkon sowie auf die Außenfassade ausgebreitet. Am Dach befanden sich noch Personen, welche sich auf dieses in Sicherheit gebracht hatten.

Vorrangig war in erster Linie die Personenrettung, welche rasch positiv abgeschlossen werden konnte. Drei Personen wurden in weiterer Folge vom Roten Kreuz ins Krankenhaus nach Schwarzach gebracht.

Zur Brandbekämpfung wurde in der Erstphase der Brand am Balkon- und Fassadenbereich mit einem Strahlrohr unter Kontrolle gebracht, um einen Zugang der Atemschutztrupps über den Balkon in den Innenbereich zu ermöglichen. Die Wasserversorgung wurde von einer naheliegenden Saugstelle bzw. in weiterer Folge über einen Hydranten sichergestellt.

Die Brandbekämpfung im Innenangriff führte rasch zum Erfolg und so konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. In Koordination mit den Brandermittlern wurde noch der restliche Hausrat aus dem Gebäude geschafft und sämtliche Bereiche mit der Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrolliert.

Durch den raschen Einsatz und die gute Zusammenarbeit vor Ort konnte der Schaden in Grenzen gehalten. Die anderen Räumlichkeiten des Gasthofs blieben bei dem Brand nahezu unberührt.

Einsatzdaten:
Beginn: 18.11.: 09:27 Uhr
Ende: 18.11.: 12:00 Uhr
FF Dorfgastein: 29 Personen
FF Bad Hofgastein: 40 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF
FF Bad Hofgastein: TLF-A 4000, RLF-A 2000, KDOFA, VF, TB32

Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer

Neue Atemschutzflaschen für mehr Sicherheit

Am 2. September wurden sämtliche Atemschutzflaschen der Compositeausführung getauscht. Aufgrund der erreichten Lebensdauer mussten die Flaschen altersbedingt durch neue ersetzt werden. Insgesamt wurden somit 28 Flaschen getauscht.

Die Compositeflaschen sind speziell für den Einsatz in der Tunnelgruppe Klammstein konzipiert und werden auf dem Rüstlöschfahrzeug mitgeführt. In der Doppelpackausführung (pro Geräteträger werden zwei Flaschen verwendet) ist eine lange Einsatzzeit, im Tunnel bedingt durch mögliche lange Anmarschwege, möglich. Die Geräte werden aber auch bei anderen Einsätzen ganz normal verwendet.

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Im Bild die neuen Compositeflaschen (in Blau) bereits auf den Geräten verbaut. Im Vordergrund sind die ausgeschiedenen Flaschen aufgelegt.