Branddienstübung beim Anderlbauer

Am 10. Juni führten wir eine Branddienstübung beim Anderlbauer im Ortsteil Mühlbach durch. Annahme war ein Brand im Kellergeschoss mit vermissten Personen und Personenrettungen über die Balkone. Mit dabei waren auch die Kameraden der Feuerwehr Bad Gastein mit der neuen Drehleiter (DLA-K 23/12), welche uns im Vorfeld der Übung über die wichtigsten Punkte bei der Drehleiter einschulten. Gerade für Atemschutzgeräteträger ist es wichtig, dass sie über die technischen Möglichkeiten und das Handling (Ein- und Ausstieg beim Korb) Bescheid wissen.

Die Wasserversorgung wurde über einen Hydranten und einer Saugstelle beim Mühlbach sichergestellt. Die Übung konnte nach dem Erreichen aller Übungsziele mit einem positiven Resümee beendet werden. Im Anschluss konnten wir noch eine Beförderung überreichen: Rupert Buchsteiner wurde zum Oberbrandmeister befördert.

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei der Fam. Gruber (Anderlbauer) für die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes und für die freundliche Aufnahme! Ebenso bedanken wir uns bei der Feuerwehr Bad Gastein fürs Mitwirken mit der Drehleiter.

Übungsaten:
Beginn: 10.06.: 19:00 Uhr
Ende: 10.06.: 21:15 Uhr
FF Dorfgastein: 27 Personen
FF Bad Gastein: 3 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF
FF Bad Gastein: DLA-K 23/12
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: BM Thomas Hasler

Begehung Klammtunnel

Im Zuge der Tunnelwäsche im Klammtunnel wurden wir von der Landesstraßenverwaltung Salzburg zu einer Begehung eingeladen. Diese Begehung sind für uns immer wieder besonders wichtig, damit wir laufend über die aktuellen sicherheitstechnischen Änderungen im Tunnel informiert sind.

Da die neue, bereits umgesetzte, Tunneltaktik ein erweitertes Alarmstufenkonzept hat, wurden neben den zuständigen Portalfeuerwehren Dorfgastein und Lend auch die Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein eingeladen.

Die Begehung brachte wieder einmal neue Erkenntnisse zu den baulichen und sicherheitstechnischen Verhältnissen im Klammtunnel. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Landesstraßenverwaltung für die kompetente Schulung.

Erprobung des Hochwasserschutzes Gasteiner Ache

Am 20. Mai wurden im Zuge der Gesamtübung die Einrichtungen des mobilen Hochwasserschutzes an der Gasteiner Ache überprüft und getestet. Mit dabei war auch unsere Feuerwehrjugend, welche uns tatkräftig unterstützte. Es wurden alle Mobilelemente (Beinhäuslbrücke, Schneeabwurf Promenade, Fußgängerunterführung Wiesenstraße, Wiesenstraße süd und die Gasteiner Landesstraße) überprüft. Zudem wurden die Pumpstationen Beinhäuslbrücke und Hochreiter mit dem Hochwasseranhänger in Betrieb genommen.

Für die Überprüfung der Mobilelemente an der Gasteiner Landesstraße wurde eine kurze Sperre der Straße veranlasst. Somit konnte ein sicherer Aufbau gewährleistet werden.

Die Überprüfung konnte mit einem positiven Resümee abgeschlossen werden.

Übernahme neuer hydraulischer Rettungsgeräte am Ausbildungstag

Am 30. April führten wir nach der Coronapause endlich wieder unseren Ausbildungstag durch. Die komplette Einsatzmannschaft wurde dabei aufgeteilt auf zwei Züge an den neuen hydraulischen Rettungsgeräten und den neuen Hebekissen geschult. Ebenso stand eine Auffrischung zur Tunneltechnik am Programm. In einer eigenen Einheit erhielten wir von unseren Gastreferenten OBI Lukar Gamsjäger von der Feuerwehr Bad Gastein und FM Martin Schober von der Feuerwehr Bad Hofgastein eine Einschulung zu den Gefahren bei Arbeiten mit Elektro- und Hybridfahrzeugen.

Im Zuge des Ausbildungstages wurden die neuen hydraulischen Rettungsgeräte auch offiziell von unserem Bürgermeister Bernhard Schachner an die Feuerwehr übergeben. Die Rettungsgeräte vom Hersteller Holmatro sind eine besondere Anschaffung für unsere Wehr, da diese nunmehr mit Akku versorgt werden und somit eine eigene Hydraulikleitung nicht mehr erforderlich ist. Das bestehende Rettungsgerät (Baujahr 1992) wird im kommenden Jahr ausgeschieden. In Sachen Schneid- und Spreitzkraft stehen diese Geräte den herkömmlichen Geräten um nichts nach. Die Gerätschaften werden dann mit der Neuanschaffung des Tunnelrüstlöschfahrzeuges in diesem verbaut sein, sind aber bereits jetzt für Einsätze und Übungen verfügbar.

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlichst bei der Firma Kraxner Schrotthof sowie der Firma Auto Schober für die super Unterstützung!

Übung Technische Hilfeleistung

Am letzten regulären Übungsfreitag im Jahr 2021 fand eine Übung zum Thema Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen statt. Ziel war die Erprobung der Standart- Einsatz- Regeln bei Verkehrsunfällen.

Mittels hydraulischen Rettungsgerät, Abstützsystem, Säbelsäge und weiteren Hilfsmitteln wurde eine Personenrettung aus einem verunfallten PKW beübt. Ebenso wurden die verschiedenen Öffnungsmöglichkeiten erprobt.

Der Übungsabend rundete das heurige Ausbildungsprogramm ab. Auf uns warten jetzt noch zwei spannenden Übungen zum Thema Brandeinsatz in Tunnelanlagen.

Gasteinertalübung in Bad Gastein

Am 2. Oktober führten alle drei Gasteiner Feuerwehren wieder die traditionelle gemeinsame Alarmübung durch. Die ausrichtende Feuerwehr aus Bad Gastein plante dazu eine spannende Übung im Bereich der Großbaustellen am Straubingerplatz.

Die Alarmierung unserer Feuerwehr erfolgte um 14:06 Uhr mittels Sirene, Pager und SMS. Wir rückten mit allen drei Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften zur Übung aus. Von der Übungsleitung bekamen wir folgende Aufträge: Errichtung einer Relaispumpe im Bereich Sanhotel für die Löschwasserzuleitung von der Gasteiner Ache, Menschenrettung bei einem fiktiven Arbeitsunfall auf der Baustelle sowie die Abstellung von zwei Atemschutztrupps für den Löscheinsatz im Gebäude.

Es wurden alle Übungsziele Zufriedenheit der Übungsleitung abgearbeitet.

Bilder der Übung >>>

Übungsdaten:
Beginn: 02.10.: 14:06 Uhr
Ende: 02.10.: 16:00 Uhr
FF Dorfgastein: 27 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF + Schlauchanhänger
Übungsleitung:
FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer
Gesamtübungsleitung: OBI Lukas Gamsjäger (FF Bad Gastein)

Atemschutzleistungsprüfung in Bronze

Am 18. September fand an der Landesfeuerwehrschule Salzburg der Bewerb um das Atemschutzleistungsabzeichen in Bronze statt. Mit dabei war auch ein Trupp unserer Feuerwehr mit den Teilnehmern Anna Rest, Tobias Seer und Matthias Pfister.

In den fünf zu absolvierenden Stationen mussten die teilnehmenden Atemschutztrupps Fragen rund um das Thema Atemschutz richtig beantworten. Zudem musste im praktischen Teil ein Atemschutzeinsatz, beginnend bei der Ausrüstung des Trupps bis hin zum Menschenrettungs- und Löscheinsatz, bewältigt werden. Zum Schluss mussten die Gerätschaften bei der Station Gerätekunde wieder einsatzbereit gemacht und die Kurzprüfungen durchgeführt werden.

Wir gratulieren unseren Teilnehmern recht herzlich zum Erreichen des Leistungsabzeichens. An dieser Stelle dürfen wir uns auch beim Trainerteam Leonhard Kritzer und Peter Seer sowie bei unserem Atemschutzwart Christian Gollner recht herzlich für die Vorbereitung der Teilnehmer bedanken.

Atemschutzübung in Renovierungshaus

Am 3. September führten wir die erste Herbstübung in einem Renovierungshaus durch. Annahme war ein Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen.

Hauptziel der Übung war die Kommunikation im Atemschutzeinsatz zwischen den verschiedenen Funkstellen. Eine wesentliche Verbesserung im Bereich der Kommunikation bringen dabei die neuen Masken- Sprechgarnituren mit sich, welche im Zuge der Umstellung auf Überdruckgeräte angeschafft wurden.

Gefahrengutübung beim Reinhalteverband

Am 9. Juli führten wir eine Gefahrengutübung im Reinhalteverband durch. Annahme war der Austritt von Salzsäure im Keller mit starker Verrauchung sowie zweier verletzter Personen. Mittels schwerem Atemschutz wurde eine Erkundung im Untergeschoss durchgeführt. Ein weiterer Atemschutztrupp rüstete sich mit der Schutzstufe 2 aus. In weiterer Folge wurden durch die beiden Atemschutztrupps die Personenrettungen durchgeführt. Die Löschwasserversorgung wurde zwischenzeitlich aus dem Hydrantennetz sowie von einer Saugstelle sichergestellt.

Wir bedanken uns beim Reinhalteverband für die Bereitstellung der Übungsmöglichkeit.

Relaisübung in Klammstein

Am 11. Juni führten wir eine Relaisübung im Ortsteil Klammstein durch. Annahme war ein Brand bei der Kunstschmiede Fritzenwanker – das Hauptaugenmerk der Übung lag auf der Wasserversorgung. Dazu wurde eine Saugstelle beim Klammbach errichtet und mittels einer knapp 700 m langen Relaisleitung zur fiktiven Brandobjekt gefördert. Über das Rüstlöschfahrzeug wurde dann die maximal abzugebende Wassermenge geprüft. Das Ergebnis war recht zufriedenstellend und so konnte die Übung mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.

Wir bedanken uns bei der Fam. Fritzenwank für die Bereitstellung der Übungsmöglichkeit.