Aufgrund eines kurzen, aber durchaus intensiven, Schneeschauers kam es im Bereich der Bergbahnstraße gegen 9 Uhr zu mehreren hängen gebliebenen PKW’s. Zusätzlich verhinderte ein hängen gebliebener Bus die Durchfahrt und somit entstand im Ortsgebiet ein enormer Rückstau.
Um 8:59 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu mehreren Fahrzeugbergungen in diesem Bereich alarmiert. Mit dem Rüstlöscfahrzeug und dem Löschfahrzeug konnten wir diese erfolgreich durchführen. In Zusammenarbeit mit den eingesetzten Räum- und Streudiensten konnte die Straße in weiterer Folge wieder sicher für den Verkehr freigegeben werden.
Um 17:46 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brandmeldealarm bei einem Unterkunftsbetrieb im Skigebiet alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit allen Fahrzeugen zur Talstation der Gipfelbahn Fulseck aus – eine direkte Zufahrt zum Einsatzobjekt ist im Winter nicht möglich. Daher wurden erste Organisationsmaßnahmen zum Transport von Mannschaft und Gerät gestartet.
Parallel dazu wurde das Objekt durch einen Pistengerätefahrer, welcher aktives Feuerwehrmitglied ist, angefahren und die Lage erkundet. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden, da es sich um einen Täuschungsalarm handelte. Somit konnte der Einsatz beendet werden.
Um 22:42 Uhr erfolgte die Alarmierung seitens der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu einer Fahrzeugbergung auf der L167 Richtung Bad Hofgastein. Wir rückten daraufhin mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.
Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und in einem angrenzenden Feld zu liegen gekommen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Wir leuchteten die Unfallstelle aus und führten die Fahrzeugbergung soweit durch, damit der Abschleppdienst das Fahrzeug verladen konnte. Danach konnten wir den Einsatz beenden.
Um 13:36 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirenenalarm, Pager und SMS zur einem Brand einer Selche in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Ortsteil Mühlbach alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückten das Rüstlöschfahrzeug und das Löschfahrzeug zur Einsatzadresse aus.
Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp für die Brandbekämpfung aus. An der Einsatzstelle wurde zudem ein Löschangriff mittels Hochdruckrohr vorbereitet. Das auf der Anfahrt befindliche Löschfahrzeug erhielt den Auftrag zur Errichtung einer Zubringerleitung von einem nahe gelegenen Hydranten.
Die Erkundung durch den Einsatzleiter brachte rasch Entwarnung. Die anfänglich brenzlige Situation mit starker Rauchentwicklung hatte sich bereits entspannt. Der Atemschutztrupp entfernte das in der Selche befindliche Brandgut und kontrollierte den Bereich mittels Wärmebildkamera auf etwaige Hitzestellen. Nach den Kontrolltätigkeiten konnte der Einsatz beendet werden – ein weiteres Eingreifen war nicht mehr erforderlich.
Um 17:33 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L167 im Bereich Klammstein alarmiert. Aufgrund des Alarmstichwortes wurde automatisch die Feuerwehr Bad Hofgastein mit dem hydraulischen Rettungsgerät mitalarmiert.
Kurz nach der Alarmierung konnten wir mit mehr als 30 Einsatzkräften zur Einsatzstelle ausrücken. Bereits bei der Anfahrt wurden wir von der LAWZ instruiert, dass die Alarmmeldung über einen sogenannten „E- Call“ eingangen ist. Dieses automatische Notrufsystem bei Fahrzeugen hat in diesem Fall eine Auslösung der Airbags detektiert und konnte in weiterer Folge keine Sprechverbindung zum Lenker aufbauen. Auf der Anfahrt bereiteten wir uns entsprechend auf eine Menschenrettung aus einem Fahrzeug vor.
An der Einsatzstelle angekommen konnte dann rasch Entwarnung gegeben werden. Die Polizei war bereits vor Ort und konnte bei der Ersterkundung keine eingeklemmten Personen feststellen – es handelte sich um einen Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW’s. Somit war unsere Aufgabe das Absichern der Einsatzstelle, die Errichtung des Brandschutzes, das Ausleuchten der Einsatzstelle sowie die Einrichtung einer einspurigen Verkehrsregelung. Der Einsatz für die auf der Anfahrt befindliche Feuerwehr Bad Hofgastein konnte storniert werden. Das Rote Kreuz übernahm in weiterer Folge die Betreuung einer involvierten Person.
Nachdem alle Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt wurden, konnten wir den Einsatz beenden.
Um 12:48 Uhr wurden wir mittels Pager und SMS von der LAWZ Salzburg zu einem Verkehrsunfall auf die L167 zwischen Maierhofen und Klammstein alarmiert. Das Rüstlöschfahrzeug konnte umgehend zur Einsatzstelle ausrücken.
Ein Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen wurde vorgefunden. Das Rote Kreuz war bereits vor Ort – es waren keine verletzten Personen involviert. Wir sicherten die Einsatzstelle ab, banden ausgeflossene Betriebsmittel und führten die Verkehrsregelung durch. In Abstimmung mit der Polizei konnten die beiden Fahrzeugen von der Fahrbahn entfernt und auf einem nahe gelegenen Ausweichparkplatz abgestellt werden. Danach konnten wir unseren Einsatz beenden.
Am 13.11. wurden wir um 08:29 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Arbeitsunfall in den Ortsteil Klammstein alarmiert. Auf einer Deponie war ein Baustellen LKW umgestürzt.
Das erstausrückende Rüstlöschfahrzeug fand folgende Lage vor: Umgestürzter LKW mit einer eingeschlossenen aber ansprechbaren Person in der Fahrerkabine, kein Zugang zum Führerhaus, geringer Austritt von Betriebsmitteln, Rotes Kreuz vor Ort. In Abstimmung mit dem Roten Kreuz wurde der Ertszugang vorbereit. Parallel dazu wurde ein Brandschutz errichtet und die auslaufenden Betriebsmittel gebunden. Der Patientenkontakt konnte zu Beginn über die Beifahrertür hergestellt werden. Nach den Vorbereitungsmaßnahmen wurde der Erstzugang zum Führerhaus rasch über die Windschutzscheibe vorgenommen und diese dazu entfernt. Im Anschluss daran konnte die Person erfolgreich aus dem Führerhaus befreit werden und das Rote Kreuz übernahm die weitere Versorgung.
Danach konnten wir die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die Bergung des Fahrzeuges wird durch ein Unternehmen durchgeführt. Somit konnten wir den Einsatz beenden.
Am 31. Oktober wurden wir um 17:46 Uhr mittels Pager und SMS zu einem Verkehrsunfall auf der L167 Gasteiner Landesstraße im Bereich Dorfgastein alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückten wir dem dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zum Einsatz aus.
Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurde an der Einsatzstelle vorgefunden. Wir sicherten die Unfallstelle umgehend ab und bauten eine umfassende Beleuchtung sowie einen Brandschutz auf. Die Erkundung ergab in weiterer Folge eine verletzte Person, welche sich noch in einem der Fahrzeuge befand – diese wurde schließlich durch das Rote Kreuz erstversorgt. Während der Erstversorgung wurde die Verkehrsregelung der dicht befahrenen Landesstraße durchgeführt. Ebenso wurden die beteiligten Fahrzeuge auf auslauffende Betriebsmittel kontrolliert.
Nachdem die Erstversorgung abgeschlossen werden konnte, wurde das beschädigte Fahrzeug von der Fahrbahn entfernt. Nachdem die Unfallstelle gereinigt wurde, konnten wir den Einsatz beenden.
Am 13. September wurde im Gasteinertal der Ernstfall geprobt. Bei der alljährlichen Gasteinertalübung erwartete die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein gemeinsam mit den Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein ein komplexes Einsatzszenario. Mehr als 80 Sanitäterinnen und Sanitäter des Roten Kreuzes nutzten die Übung als Fortbildung zum Thema Großschadenslagen.
Die Feuerwehr Dorfgastein wurde um 14:00 Uhr mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brand des landwirtschaftlichen Gebäudes Wölflbauer alarmiert. Einsatzleiter OFK-Stv. BI Christian Gollner fand beim Eintreffend vor Ort folgende Lage vor:
Ein vollbesetzter Linienbus kollidierte mit dem Stallgebäude und stürzte um
Mehrere Personen waren im Bus verletzt
Rauchentwicklung am Stallgebäude
Aufgrund der ersten Lageerkundung erhöhte die Übungsleitung die Alarmstufe auf 3 und forderte die Feuerwehren Bad Hofgastein und Bad Gastein nach. Das Rote Kreuz bereitete parallel den MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten) vor.
Eine gemeinsam eingerichtete Übungsleitung bildete das Rückgrat dieser Übung. Diese koordinierte und bildete die Einsatzabschnitte Busunfall, Brandbekämpfung und Wasserversorgung. Durch das Rote Kreuz wurde eine umfassende Triagestation aufgebaut, in welcher die geretteten Personen erstversorgt und für den Weitertransport vorbereitet wurden.
Die gesteckten Übungsziele wurden vollständig erreicht. Insgesamt waren 97 Einsatzkräfte der Feuerwehren und 71 des Roten Kreuzes beteiligt und retteten 51 Personen. Nach zwei Stunden beendete die Übungsleitung die Übung erfolgreich.
Ein herzlicher Dank gilt der Familie Rest, Wölflbauer, für die Bereitstellung der Übungsörtlichkeit sowie allen beteiligten Einsatzkräften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Übungsdaten: Beginn: 13.09.: 14:00 Uhr Ende: 13.09.: 16:00 Uhr FF Dorfgastein: 30 Personen FF Bad Hofgastein: 36 Personen FF Bad Gastein: 29 Personen Rotes Kreuz: 71 Personen Bezirksfeuerwehrkommandant: LBD Stv. Robert Lottermoser Abschnittsfeuerwehrkommandant: BR Matthias Egger Übungsdarsteller: 51 Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF FF Bad Hofgastein: KDOFA, RLFA 2000 Tunnel, TLFA 4000, TB 32, LFA, VFA1, VFA2 FF Bad Gastein: MTFA, TLFA 3000, RLFA 2000, KLFA, LFWA 1000, VF Rotes Kreuz: 13 Fahrzeuge Übungsleitung: FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Christian Gollner
Aufgrund eines Gasgebrechens wurden wir um 10:13 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS in den Ortsteil Klammstein alarmiert. Unverzüglich rückten wir zur Einsatzstelle aus.
An der Einsatzstelle waren bereits Techniker der Salzburg Netz vor Ort. Augenscheinlich konnte ein Gasaustritt aus der Hauptleitung ins Gasteinertal wahrgenommen werden. In Abstimmung mit der Salzburg Netz sicherten wir die Einsatzstelle ab und errichteten einen Brandschutz. Aus Sicherheitsgründen musste eine sofortige Totalsperre der Gasteiner Landesstraße L167 angeordnet werden. Die Gasleitung wurde an den entsprechenden Trennstellen abgeriegelt und somit der Gaszufluss komplett gestoppt.
Nach einer aufwendige Leckagesuche durch die Salzburg Netz, konnte dieses schließlich lokalisiert und provisorisch verschlossen werden. Nachdem ein weiterer Gasaustritt ausgeschlossen werden konnte, wurde unser Einsatz beendet und wir rückten von der Einsatzsstelle ab.
Einsatzdaten: Beginn: 21.08.: 10:13 Uhr Ende: 21.08.: 14:00 Uhr FF Dorfgastein: 10 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA Einsatzleitung: FF Dorfgastein: VI Martin Egger
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