Um 10:18 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu einer Notbefreiung eines Kleinkindes aus einem PKW alarmiert. Unmittelbar nach der Alarmierung rückte das Rüstlöschfahrzeug zum Einsatzort auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes aus.
Beim Eintreffen am Einsatzort konnte das betroffene Fahrzeug rasch und gewaltfrei geöffnet werden. Das eingeschlossene Kleinkind konnte wohlbehalten befreit werden. Anschließend konnte der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
Die angekündigte Unwetterfront mit Starkregene erreichte unser Ortsgebiet gegen ca. 15:45 Uhr. Um 16:10 Uhr wurden wir dann zu einem Murenabgang auf die Gasteiner Bundesstraße zwischen Maierhofen und Klammstein alarmiert. Das KLF war bereits zu Kontrolltätigkeiten unterwegs und somit in kürzester Zeit am Einsatzort.
Durch eine Verklausung kam es zu einem Murenabgang, welcher die Straße kleinräumig verlegte. Wir sicherten die Einsatzstelle ab und führten den Bach wieder in sein ursprüngliches Bachbett zurück. Danach konnte das Material mittels Traktor soweit von der Straße entfernt werden, dass ein wechselseitiger Verkehr eingerichtet werden konnte. Nach dem Eintreffen der Straßenverwaltung wurde gemeinsam das Material der Mure verräumt. Danach konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
An dieser Stelle ein Danke an die Polizei sowie der Straßenverwaltung für die gute Zusammenarbeit.
Um 15:32 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu einer Tragehilfe für das Rote Kreuz alarmiert. Lt. Erstalarmierung kam ein Radfahrer im Klammtunnel zu Sturz.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zum Einsatz aus. Während der Anfahrt wurde der Einsatz seitens der Leitstelle storniert. Somit rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Eine starke Unwetterzelle erreichte am Abend des 29. Juli das Gemeindegebiet mit intensivem Starkregen und heftigen Sturmböen. Die Auswirkungen waren mehrere Murenabgänge sowie verstopfte Oberflächenkanäle.
Um 20:32 Uhr erfolgte die Erstalarmierung unserer Feuerwehr aufgrund verstopfter Oberflächenkanäle. Aufgrund der bereits zu diesem Zeitpunkt absehbaren Einsatzintensität wurde unmittelbar nach Einsatzbeginn eine umfassende Lageführung in der Nachrichtenzentrale eingerichtet. Dadurch konnten die zahlreichen Einsatzstellen von Beginn an koordiniert und effizient abgearbeitet werden.
Im Bereich Präaugut führte die starke Vermurung des dortigen Grabens dazu, dass die Zufahrt zu einem Wohnhaus während der Nacht nicht mehr freigemacht werden konnte. Ebenfalls von Murenabgängen betroffen waren der Bernkogelgraben und der Zechnergraben. Im Bereich des Zechnergrabens war die Vermurung so massiv, dass auch die Tauernstrecke der ÖBB in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Bahnstrecke musste daher vorübergehend gesperrt werden und konnte erst nach Abstimmung mit dem vor Ort anwesenden Einsatzleiter der ÖBB wieder freigegeben werden. Zusätzlich war in diesem Bereich die Gemeindestraße auf einer Länge von rund 150 Metern vollständig verschüttet.
Mit Unterstützung von Baggern, Radladern und Traktoren konnten die Einsatzstellen soweit abgearbeitet werden, dass die betroffenen Bäche wieder in ihre ursprünglichen Bachläufe zurückgeleitet werden konnten. Für die eingesetzten Feuerwehrkräfte endete der umfangreiche Einsatz schließlich um 01:00 Uhr in der Nacht.
Um 11:54 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu einer LKW Bergung am Bahnhofsgelände alarmiert. Ein LKW- Anhängerzug konnte nach einem missglückten Wendemanöver nicht mehr vor und zurück bewegt werden und kam am Gleisbereich des Verschubes zu liegen, da es während des Manövers zu einem Reifenschaden kam.
Der Bergung gestaltete sich durchaus knifflig, da es galt, weitere Schäden am Fahrzeug zu vermeiden. Schließlich konnten sowohl der Anhänger als auch der LKW wieder aus dem Gleisbereich entfernt werden.
Um 20:30 Uhr ging die telefonische Meldung zu einer dringend erforderlichen Tierrettung in einem Graben im Ortsgebiet von Dorfgastein ein. Daraufhin wurde über die LAWZ Salzburg stiller Alarm mittels Pager und SMS für die Gesamtmannschaft ausgelöst.
Wir rückten daraufhin mit drei Fahrzeugen und 20 Personen zum Einsatz aus. Vor Ort wurde in Abstimmung mit den bereits vor Ort anwesenden Personen schließlich die Rettung des Kalbs koordiniert und abgestimmt. 
Die sehr exponierte Örtlichkeit ließ eine Rettung des Kalbs bergseitig nicht zu. Vielmehr musste ein Weg gefunden werden, das Kalb sicher über eine circa 15 m gestaffelte Felswand sicher Richtung Tal zu bringen und in weiterer Folge aus dem Graben zu retten. Besonders herausfordernd war auch die zunehmende Dunkelheit in dem Graben. Dies erforderte neben einem umfassenden Geräteeinsatz von Seilen und Sicherungsgeräten auch den Einsatz von Beleuchtungsgeräten.
Gemeinsam mit allen beteiligten Personen und der Einsatzannschaft konnte das Kalb schließlich sicher aus dem Graben gerettet und in die Fürsorge der Tierhalter übergeben werden.
Um 16:27 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, SMS und Pager zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Bundesstraße B167 in Maierhofen alarmiert. Laut Alarmstichwort wurde die Feuerwehr Bad Hofgastein ebenfalls mitalarmiert.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir zum Einsatz aus. Bereits nach sechs Minuten erreichte der Einsatzleiter mit dem Rüstlöschfahrzeug den Einsatzort. Zu den ersten Maßnahmen zählten die Absicherung der Unfallstelle, die Errichtung eines Brandschutzes sowie die Vorbereitung der Menschenrettung.
Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass die Person nicht im Fahrzeug eingeklemmt war, sich jedoch noch im Fahrzeug befand. In der Erstphase übernahmen wir die Betreuung der verletzten Person. Die Anfahrt der Feuerwehr Bad Hofgastein konnte zwischenzeitlich storniert werden.
Nach dem Eintreffen des Notarztes wurde die Person umgehend aus dem Fahrzeug befreit und dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben. Nach Abschluss der medizinischen Versorgung konnte die Bundesstraße wieder für den wechselseitigen Verkehr freigegeben werden. Die Bergung des Unfallfahrzeugs erfolgte durch ein Abschleppunternehmen.
Nach Abschluss aller Arbeiten konnten wir den Einsatz beenden.
Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften der Polizei und des Roten Kreuzes für die äußerst gute und professionelle Zusammenarbeit.
Um 03:37 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu Aufräumungsarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der B167 alarmiert. Wir rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zum Einsatz aus.
Nach einer Kollision mit einem Wild traten bei einem PKW Betriebsmittel aus, welche unsererseits umgehend gebunden wurden. Ebenso war die Fahrbahn stark verunreinigt – auch diese wurde gereinigt. Nachdem die Arbeiten abgeschlossen waren, konnte die Straße für den Verkehr wieder freigegeben und der Einsatz beendet werden.
Aufgrund eines kurzen, aber durchaus intensiven, Schneeschauers kam es im Bereich der Bergbahnstraße gegen 9 Uhr zu mehreren hängen gebliebenen PKW’s. Zusätzlich verhinderte ein hängen gebliebener Bus die Durchfahrt und somit entstand im Ortsgebiet ein enormer Rückstau.
Um 8:59 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu mehreren Fahrzeugbergungen in diesem Bereich alarmiert. Mit dem Rüstlöscfahrzeug und dem Löschfahrzeug konnten wir diese erfolgreich durchführen. In Zusammenarbeit mit den eingesetzten Räum- und Streudiensten konnte die Straße in weiterer Folge wieder sicher für den Verkehr freigegeben werden.
Um 22:42 Uhr erfolgte die Alarmierung seitens der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu einer Fahrzeugbergung auf der L167 Richtung Bad Hofgastein. Wir rückten daraufhin mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.
Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und in einem angrenzenden Feld zu liegen gekommen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Wir leuchteten die Unfallstelle aus und führten die Fahrzeugbergung soweit durch, damit der Abschleppdienst das Fahrzeug verladen konnte. Danach konnten wir den Einsatz beenden.
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