Am 21.07. wurden wir um 11:24 Uhr gemeinsam mit unseren Kameraden aus Lend und Embach lt. Sonderalaramplan zu einem Brandeinsatz im Klammtunnel mittels Sirene, Pager und SMS alarmiert. Ein rauchender PKW in der Tunnelnische war gemeldet worden. Als die ersten Feuerwehrmitglieder im Feuerwehrhaus eintrafen, wurde der Einsatz aber bereits wieder von der LAWZ Salzburg storniert, da der PKW den Tunnel selbständig verlassen hatte. Das Rüstlöschfahrzeug führte daraufhin eine Kontrollfahrt durch und danach konnte der Einsatz beendet werden.
Am Abend des 11. Juli zog gegen 19:30 Uhr eine Unwetterzelle vom Pinzgau über das Salzachtal auch über unsere Gemeinde hinweg. Aufgrund der intensiven Regenfälle kam es darauf zu mehreren Vermurungen im Gemeindegebiet. Aufgrund der Schwere des Unwetters waren kurzfritstig auch die Telefon- und Internetverbindungen gekappt.
Um 19:59 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einem Murenabgang beim Bernkogelgraben im Ortsteil Unterberg alarmiert. Wir rückten schließlich zu folgenden Einsatzstellen aus:
Vermurung Bernkogelgraben: Diese fiel, wie bereits vor zwei Jahren, wieder sehr massiv aus und so wurde die Zufahrt zur Kläranlage insoweit beschädigt, als dass die Zufahrtsbrücke von der Mure weggerissen wurde. Durch den massiven Mureneinschub wurde in weiterer Folge die Gasteiner Ache aufgestaut. Nach Abstimmung mit den Behörden und einer ersten Lageerkundung, bei welcher keine Gefahr in Verzug festgestellt wurde, wurden vorerst keine weiteren Erstmaßnahmen getroffen – eine weitere Erkundung erfolgt bei Tageslicht.
Vermurung Lerchhaltbach: Eine massive Mure ging im Bereich des „Sagenwanderweges“ ab, was in weiterer Folge dazu führte, dass die 30 kVA Leitung zerstört wurde und es dadurch in mehreren Ortsteilen zu einem zeitweisen Stromausfall kam. In Absprache mit den Technikern der Salzburg Netz beschränkten sich unsere Maßnahmen auf die Absicherung.
Weiters waren mehrere Vermurungen bzw. Verklausungen im Ortsgebiet zu beseitigen. Besonders bedrohlich zeigte sich auch der Mühlbach. Die neu errichteten Schutzbauten zeigten aber Wirkung und so kam es nur in einem kleinen Teilbereich zu einer Vermurung.
Nachdem die Aufräumungsarbeiten beeendet wurden, konnte der Einsatz nach gut 1,5 Stunden beendet werden.
Einsatzdaten: Beginn: 11.07.: 19:59 Uhr Ende: 11.07.: 21:30 Uhr FF Dorfgastein: 26 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: LFA, RLFA 3000 Tunnel Einsatzleitung: FF Dorfgastein: BI Christian Gollner
Am 30. Juni zog kurz nach 19 Uhr eine starke Unwetterzelle mit Hagel, Sturmböen und intensivem Regen über das Gemeindegebiet von Dorfgastein hinweg. Im Zuge dessen mussten unsererseits folgende Einsätze abgearbeitet werden:
Baum über Straße auf der Bergbahnstraße beim Gemeindeamt: Durch die starken Sturmböen verlegte ein umgestürzter Baum die Bergbahnstraße. Diese Einsatzstelle konnte rasch abgearbeitet werden.
Verklausung Bachläufe Ortsteil Bergl: Durch den intensiven Regen kam es zu kleinräumigen Verklausungen, welche nach kurzer Zeit behoben werden konnten.
Überlauf Bernkogelgraben: Der Bernkogelgraben trat oberhalb der Kläranlage über die Ufer. Bevor weitere Maßnahmen getroffen werden mussten, entschärfte sich die Situation von selbst. Erstmaßnahmen mit Baggern waren somit nicht erforderlich.
Um 00:28 wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einem Felssturz auf der L167 zwischen den Ortsteilen Maierhofen und Klammstein alarmiert.
Wir sicherten den Einsatzbereich vorerst großräumig ab und kontrollierten die bergseitige Böschung auf weitere Gefahren. Nachdem die teils massiven Felsbrocken mittels Traktor von der Fahrbahn entfernt wurden, wurde die Einsatzstelle an die Polizei und die Landesstraßenverwaltung übergeben.
Zum zweiten Einsatz innerhalb von 24 Stunden wurden wir um 10:59 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS alarmiert. Da es sich bei der Erstalarmierung um die Meldung „Traktorabsturz – unklare Lage“ handelte, wurde lt. Alarm- und Ausrückeordnung seitens LAWZ gleichzeitig die Freiwillige Feuerwehr Bad Hofgastein mitalarmiert.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit allen drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Bereits auf der Anfahrt bekamen wir von der LAWZ Salzburg die Information, dass keine Person eingeklemmt ist. An der Einsatzstelle konnte diese Meldung bei der Lageerkundung bestätigt werden und somit der Einsatz für die Feuerwehr Bad Hofgastein storniert werden.
An der Einsatzstelle wurde folgende Lage festgestellt: Traktor ca. 100 m über steiles Gelände abgestürzt und in zwei Teile zerrissen sowie starker Dieselaustritt aus dem Treibstofftank. Der Fahrer des Fahrzeuges befand sich unverletzt an der Einsatzstelle. Umgehend wurden die beiden inander verkeilten Fahrzeugeile mittels Greifzügen gesichert und der austretende Treibstoff aufgefangen. Aufgrund der bereits ausgetretenen Treibstoffmenge wurde der Kat. Referent verständigt. Nach den Erstmaßnahmen wurde für die Bergung des Fahrzeuges ein Spezialunternehmen hinzugezogen – vielen Dank an dieser Stelle an die Fa. Prommegger Seilbahnen, welche die Bergungsarbeiten mit entsprechendem Gerät unterstützte. Nach der Bergung des Fahrzeuges wurde die Einsatzsstelle dem Kat. Referat übergeben, welches im Bereich des ausgetretenen Treibstoffes den Abtrag von Erdmaterial anordnete.
Nach gut vier Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.
Um 19:18 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einer Ölspur auf der L167 im Bereich Maierhofen alarmiert. Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort war eine leichte Ölspur auf der Landesstraße erkennbar. Im Ortsteil Maierhofen verstärkte sich schließlich die Spur soweit, dass diese gebunden werden musste.
Der verursachende PKW war schlussendlich rasch gefunden: Aufgrund eines technischen Defektes kam es hierbei zu einem starken Dieselaustritt. Nachdem die Binde- und Reinigungsarbeiten abgeschlossen waren, konnte de Einsatz beendet werden.
Einsatzdaten: Beginn: 19.06.: 19:18 Uhr Ende: 19.06.: 20:35 Uhr FF Dorfgastein: 14 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: LFA, RLFA 3000 Tunnel Einsatzleitung: FF Dorfgastein: VI Martin Egger
Um 15:30 Uhr wurden wir mittels Sirene, Pager und SMS zu einem PKW Brand auf der L167 Gasteiner Landesstraße Höhe Maierhofen alarmiert. Wir rückten mit dem RLFA 3000 Tunnel und dem LFA zum Einsatz aus.
An der Einsatzstelle wurde ein PKW im Vollbrand vorgefunden. Der Lenker des Fahrzeuges hatte das Fahrzeug bereits verlassen. Sofort wurde der Brand mittels HD Rohr und schwerem Atemschutz bekämpft. Für die Zeit der Brandbekämpfung wurde die Straße gesperrt.
Nachdem die Brandbekämpfung abgeschlossen war, wurde das ausgebrannte Fahrzeug von einem Abschleppdienst verladen und abtransportiert. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Einsatzdaten: Beginn: 07.06.: 15:30 Uhr Ende: 07.06.: 17:00 Uhr FF Dorfgastein: 21 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: LFA, RLFA 3000 Tunnel Einsatzleitung: FF Dorfgastein: VI Martin Egger
Am 5. Mai fand unsere jährliche Florianifeier und Jahreshauptversammlung statt. Standesgemäß wurden wir von der Trachtenmusikkapelle beim Feuerwehrhaus abgeholt und marschierten dann gemeinsam zum Kriegerdenkmal vor die Pfarrkirche Dorfgastein. Bei der Kranzniederlegung gedenkten wir unserer verstorbenen Feuerwehrkameraden. Im Anschluss fand der Florianigottesdienst mit Dechant Mag. Theodor Mayrhofer, wunderschön umrahmt von der Musikkapelle, statt. Nach dem Segen fand, wie in den letzten Jahren ebenfalls schon traditionell, die Angelobung eines neuen Mitgliedes statt. Hermann Höller wurde dabei mit dem Handschlag auf die Feuerwehrfahne offiziell in den Dienst angelobt.
Danach wechselten wir zur Jahreshauptversammlung in den Festsaal Dorfgastein. Dazu durften wir als Ehrengäste unseren Bürgmereister Bernhard Schachner, Bezirksrettungskommandant Dr. Christoph Grübler, Kontrollinspektor Erwin Schneidner, Abteilungsinspektor Christoph Schwaiger und den Obmann der Bergrettungsortsstelle Dorfgastein Hans-Peter Harlander recht herzlich begrüßen. Ebenso begrüßen durften wir die Vertreter und Obmänner der heimischen Vereine sowie die anwesenden Mitglieder der Dorfgastein Gemeindevertretung.
Ortsfeuerwehrkommandant BR Matthias Egger und Ortsfeuerwehrkommandant Stv. BI Christian Gollner erläuterten in einem umfassenden Bericht, was die Feuerwehr im Jahr 2023 hinsichtlich Einsätze und Ausbildungen geleistet hat. Danach führten Schriftführer OV Tobias Seer, Jugendhelfer FM Arian Sollereder sowie Kassier OV Markus Meikl deren Berichte aus deren Fachbereichen vor. Im Anschluss daran folgten Beförderungen und Auszeichnungen wie folgt:
Beförderungen: Zum Feuerwehrmann: Hermann Höller Zum Oberfeuerwehrmann: Stefan Buchsteiner Zum Löschmeister: Johann Rest jun., Johann Seer Zum Brandmeister: Tobias Seer, Klaus Höller Zum Oberbrandmeister: Thomas Hasler
Auszeichnungen: Verdienstmedaille des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg: Stefan Mittersteiner, Alexander Rieser Verdienstzeichen 3. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg: Thomas Gstrein, Thomas Schönegger Feuerwehr- und Rettungsmedaille für 25 Jahre Feuerwehrdienst: Klaus Höller Feuerwehr- und Rettungsmedaille für 50 Jahre Feuerwehrdienst: Johann Strobl Urkunde für 40- jährige Mitgliedschaft: Rupert Röck Urkunde für 50- jährige Mitgliedschaft: Dietfried Angerer Urkunde für 60- jährige Mitgliedschaft: Johann Wallner
Abschließend dürfen wir uns bei der Fam. Gstrein für die äußerst nette und freundliche Bewirtung bedanken!
Um 04:51 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brand einer Gartenhütte alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit allen Fahrzeugen zum Einsatzort aus.
Dort angekommen wurde folgende Lage festgestellt: Vollbrand einer Gartenhütte, Wohnhaus in unmittelbarer Nähe. Über das Rüstlöschfahrzeug wurde umgehend ein Löschangriff mit einem HD Rohr gestartet, welcher umgehend Wirkung zeigte. Von den Löschfahrzeugen wurde eine Zubringerleitung von einem nahe gelegenen Hydranten errichtet.
Bereits nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle. Für die Nachlöscharbeiten musste die Gartenhütte teilweise abgetragen werden. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Heute wurden wir um 10:20 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Brandalarm im Klammtunnel alarmiert. Laut Sonderalarmplan wurden ebenfalls die Feuerwehr Lend und der Löschzug Embach alarmiert.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit allen Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Nach der Erkundung und nach Rücksprache mit der Tunnelwarte konnte kein Brand lokalisiert werden. Aufgrund eines technischen Problems musste der Alarm von einem Techniker überprüft werden, nach dessen Freigabe konnte der Einsatz beendet werden.
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