Verkehrsunfall bei der Stöcklkreuzung

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Um 10:12 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein mittels Rufempfänger und SMS zu Aufräumungsarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der B167, Gasteiner Bundesstraße, bei der Stöcklkreuzung alarmiert.

Mit dem RLFA und dem KLF und 13 Mann rückte die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein zum Einsatz aus. Bei der Einsatzstelle wurde der Verkehr umgehend durch zwei Lotsen geregelt. Das verunfallte Fahrzeug, welches in einem Feld neben der Bundesstraße auf dem Dach zum Liegen kam, wurde mittels Seilwinde zur Straße herangezogen und für den Abtransport vorbereitet. Alle verletzten Person wurden bereits vom RK versorgt und ins KH nach Schwarzach abtransportiert. Der Einsatz konnten nach einer Stunde beendet werden.

Einsatzdaten:

Beginn: 01.01. 10:12 Uhr
Ende: 01.01. 11:05 Uhr
Mannschaftsstärke: 15 Mann
FF Dorfgastein

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLF-A 2000, KLF

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OFK Burgschwaiger Georg

LKW Bergung beim Heizwerk

IMG_0745Ein ausländischer LKW rutschte gegen 18:45 Uhr beim Rückwärtsfahren im Bereich des Dorfgasteiner Heizwerkes von der Fahrbahn ab und blieb halbseitig hängen. Um 18:50 Uhr veranlasste der bereits informierte OFK Burgschwaiger Georg die Alarmierung der FF Dorfgastein.

Kurz nach der Alarmierung rückten alle drei Fahrzeuge mit 18 Mann zum Einsatz aus. Als erstes wurde der LKW gegen das Abrutschen gesichert. In der Zwischenzeit wurden mehrere Verkehrsposten im Bereich der B 167 Gasteiner Bundesstraße und der Straßenkreuzung Dorfgastein Nord postiert, um die Einsatzmannschaft entsprechend abzusichern und den Verkehr geregelt durchzulotsen. Nach gut 20 Minuten konnte der LKW aus seiner misslichen Lage befreit und der Einsatz beendet werden.

Einsatzdaten:

Beginn: 28.11. 18:51 Uhr
Ende: 28.11. 19:40 Uhr
Mannschaftsstärke: 18 Mann
FF Dorfgastein

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLF-A 2000, KLF, KLF-A

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OBI Burgschwaiger Georg

Hochwassereinsatz

 

IMG_0399Die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein wurde um 16:57 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Rufempfänger und SMS zu einem Hochwassereinsatz in Maierhofen nähe KFZ Patterer alarmiert.

Nach der Alarmierung rückten 6 Mann mit dem KLF zum Einsatzort aus. Das RLF rückte in weiterer Folge mit 7 Mann zu einem überfluteten Keller in Unterberg aus. Der Einsatz in Maierhofen war nach einer guten halben Stunde abgeschlossen. Daraufhin wurden die weiteren Bäche im Gemeindegebiet auf Verklausungen und Wasserpegel überprüft. Beim „Zechergraben“ kam es wieder zu einem Problem im Bereich der Eisenbahnbrücke. Dort lagerten im Bachbett bereits mehrere Tonnen an Material, welches der Bach angeschwemmt hatte und aufgrund des hohen Wasserpegels der „Gasteiner Ache“ nicht wegfließen konnte. Der Durchfluss unter der Eisenbahnbrücke war bereits stark eingeengt und es bestand die Gefahr der Überschwemmung der Eisenbahnbrücke. Zur Bewältigung der Ablagerungen wurde vier Bagger an die Einsatzstelle beordert, welche bis 03:00 Uhr in der Nacht mit der Freilegung des Bachbetts beschäftigt waren.

Einsatzdaten:

Beginn: 21.06. 16:57 Uhr
Ende: 22.06. 03:00 Uhr
Mannschaftsstärke: 19 Mann
FF Dorfgastein

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLF-A 2000, KLF, KLF-A

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OBI Burgschwaiger Georg

Unterstützende Kräfte:

4 Bagger

Langwieriger Hochwassereinsatz nach heftigen Gewittern

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Am Freitagabend kam es in der Gemeinde Dorfgastein zu einem heftigen Gewitter. Die Regenfälle waren so stark, dass es zu mehreren Vermurungen und überfluteten Kellern kam. Um 21:01 wurde die FF Dorfgastein das erste Mal an diesem Abend mittels Sirene, Rufempfänger und SMS zu einem Wasserschaden beim Hotel Römerhof alarmiert.

Kurz nach der Alarmierung rückte die FF Dorfgastein aus. Im Minutentakt trafen weitere Meldungen von vermurten Straßen und überfluteten Kellern ein. Zur Beseitigung der Muren waren etliche Bagger, Traktoren und Lager notwendig. Diese wurden vom Einsatzleiter im laufe des Abends angefordert.
Die Aufräumungsarbeiten dauerten die ganze Nacht bis zum nächsten Tag. Am Vormittag wurden zur Unterstützung die Feuerwehren aus Bad Hofgastein und Bad Gastein angefordert. Gegen 20:00 Uhr konnte dieser Einsatz schlussendlich beendet werden.
Auszug aus den Einsatzstellen: Zechergraben, Kugelgasse, Präergraben, Nasenbach, Durchgangraben, u.w..

Fotos von der FF Bad Gastein >>>

Einsatzdaten:

Beginn: 22.06. 21:01 Uhr
Ende: 23.06. 20:00 Uhr
Mannschaftsstärke: 110 Mann
FF Dorfgastein
FF Bad Hofgastein
FF Bad Gastein

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLF-A 2000, KLF, KLF-A

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OBI Burgschwaiger Georg

Unterstützende Kräfte:

8 Bagger
4 Lader
5 Traktoren
3 Kehrmaschinen

Nachbarschaftliche technische Hilfeleistung in Lend

Aufgrund heftiger Gewitter, welche starke Niederschläge und Hagel mit sich brachten, waren in unserer Nachbargemeinde Lend (Pinzgau) zahlreiche Bäche über die Ufer getreten und Keller überflutet. Zur Unterstützung bei den Aufräumungsarbeiten wurden wir von der FF Lend angefordert.

Mit dem RLF und dem KLF rückten 15 Mann in Richtung Lend ab. Dort wurden die Fahrzeuge zu den verschiedenen Schadenstellen zugewiesen.
Gegen 23:00 Uhr konnten alle Fahrzeuge wieder einrücken.

Einsatzdaten:

Beginn: 20:20 Uhr
Ende: 23:30 Uhr
Mannschaftsstärke:
FF Dorfgastein: 15 Mann

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLF-A 2000, KLF

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OBI Burgschwaiger Georg

Personenrettung am Bernkogel

Die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein wurde am 16. Juni um 22:28 Uhr von der LAWZ Salzburg zu einer Personenrettung im Bereich des Bernkogels alarmiert.

Die Hauptaufgabe für die Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein war in diesem Falle die Unterstützung der Rettungsmannschaften der Bergrettungen von Dorfgastein, Bad Hofgastein und Rauris. Nach der Alarmierung rückten Pumpe1 und Pumpe2 ins Einsatzgebiet zum Bernkogel aus.
Eine Person war beim Abbrennen von Sonnenwendfeuern in unwegsamen Gelände im Bereich des Bernkogels abgestürzt und musste von den Einsatzkräften gerettet werden. Neben dem Mannschaftstransport für die Bergrettung wurde seitens der Feuerwehr die Beleuchtung sichergestellt. Für den Hubschraubereinsatz wurde im Tal vorsorgehalber ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet.
Die verletzte Person konnte von den Einsatzkräften schließlich gerettet werden und wurde vom Hubschrauber „Martin 6“ ins Krankenhaus nach Schwarzach transportiert.

Einsatzdaten:

Beginn: 22:28 Uhr
Ende: 03:00 Uhr
Mannschaftsstärke:
FF Dorfgastein: 16 Mann

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLF-A 2000, KLF, KLF-A

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OBI Burgschwaiger Georg

Hochwassereinsatz nach heftigen Regenfällen

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Am späten Nachmittag brachen heftige Regenschauer über Dorfgastein herein. Die Kanäle liefen in kürzester Zeit voll. Die Regenfälle hielten aber zum Glück nicht sonderlich lange an. Es reichte jedoch, dass zwei Bäche über die Ufer traten und Verkehrswege vermurten.

Um 18:12 Uhr wurde die FF Dorfgastein örtlich mit stiller Alarmierung zum Hochwassereinsatz alarmiert. Der „Zechergraben“ zwischen Dorfgastein und Unterberg trat über die Ufer. Somit war der Verkehrsweg zum Ortsteil Unterberg abgeschnitten. Weiters trat der Graben beim „Päaugut“ über die Ufer. Weiters stand beim „Wölfgut“ der Keller unter Wasser.
Kurze Zeit nach der Alarmierung rückte die FF Dorfgastein mit allen drei Fahrzeugen zu den Einsatzstellen aus. Besonders kritisch war die Situation beim „Zechagraben“. Die Straße war in diesem Bereich total vermurt. Der Bach brachte enorme Mengen an Material mit, welches sich vor der Brücke verklauste. Sofort wurde ein Bagger für diesen Einsatzbereich angefordert. In weiterer Folge wurde auch der Radlader vom Steinbruch Klammstein zur Einsatzstelle „Zechergraben“ beordert.
Die Situation beim „Wölflgut“ konnte rasch mittels einer Tauchpumpe unter Kontrolle gebracht werden. Im Bereich „Präaugut“ kam es ebenfalls zu einer Verklausung vor der Straßenunterführung. Auch für diesen Einsatzbereich wurde ein Bagger angefordert.
Der Einsatzbereicht „Zechergraben“ stellte sich als sehr gefährlich dar. Durch die unsichere Situation am Berg (dort ist im Bereich des Graben sehr viel loses Material vorhanden) wurde beim Taleinlauf des Baches ein Sicherungsposten abgestellt, welcher den Bach kontrollierte. Nach einer guten Stunde wurde ein weiterer Bagger für den Einsatzbereich „Zechergraben“ angefordert. Die Arbeiten gestalteten sich trotzdem sehr schwierig. Beim „Präaugut“ konnte der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet werden, der dort eingesetzte Bagger wurde in der Folge ebenfalls zum Einsatzbereich „Zechergraben“ abkommandiert.
Nach gut vier Stunden rückte auch in diesem Einsatzbereich das Einsatzende immer näher. Eine Schrecksekunde gab es jedoch gegen 23:30 Uhr, als ein Bagger bei den Arbeiten mit dem Baggerarm eine 30kV Leitung streifte. Ein gewaltiger Lichtbogen war die Folge. Der Baggerfahrer konnte aber noch geistesgegenwärtig den Baggerarm niederfahren. Die Stromleitung wurde aber durch den Bagger so stark beschädigt, dass diese abgeschalten werden musste. Von der Salzburg AG wurde ein Techniker zur Einsatzstelle beordert. Glück im Unglück: Der Baggerfahrer blieb unverletzt, der Bagger konnte seine Arbeiten weiterführen.
Nach gut sieben Stunden war die Straße nach Unterberg wieder frei befahrbar, die Gefahr im Bereich „Zechergraben“ war gebannt.
Der Einsatz stellte sich erst nach und nach als sehr langwierig und schwierig heraus. Besonders in der Anfangsphase war die Situation des „Zechergrabens“ sehr schwer einzuschätzen. So war es unabdingbar, einen Sicherungsposten im Bereich des Taleinlaufs zu errichten, um den Bach ständig zu kontrollieren und die Mannschaft, welche im Bereich der Brücke arbeitete, frühzeitig zu warnen, sollte einer erneuter Erdschwall drohen.

Einsatzdaten:

Beginn: 18:12 Uhr
Ende: 01:15 Uhr
Mannschaftsstärke:
FF Dorfgastein: 27 Mann

Eingesetzte Fahrzeuge:

RLFA 2000; KLFA, KLF

Einsatzleiter:

FF Dorfgastein: OBI Burgschwaiger Georg