Um 02:11 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu Aufräumungsarbeiten nach einem Verkehrsunfall am Südportal des Klammtunnels alarmiert.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit dem Rüstlöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Ein PKW war bei der Einfahrt in den Tunnel gegen die Betonleitwand, welche die Fahrbahn zum Geh- und Radweg trennt, touchiert. Das Fahrzeug konnte aufgrund der Beschädigung nicht mehr weiterfahren. In Absprache mit der bereits vor Ort anwesenden Polizeistreife kontrollierten wir den Bereich auf austretende Betriebsmittel und entfernten das Fahrzeug schließlich aus dem Tunnel, damit die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Einsatzdaten: Beginn: 07.12.: 02:11 Uhr Ende: 07.12.: 03:00 Uhr FF Dorfgastein: 10 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel Einsatzleitung: FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Christian Gollner
Von der LAWZ Salzburg wurden wir um 23:12 Uhr mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in den Ortsteil Luggau alarmiert. Aufgrund des Alarmstichwortes wird in diesem Fall auch immer die Feuerwehr Bad Hofgastein mit dem zweiten Satz hydraulischem Rettungsgerät mitalarmiert.
Das Rüstlöschfahrzeug traf als erstes Fahrzeug am Einsatzort ein und vom Einsatzleiter wurde folgende Lage festgestellt: Ein PKW war in einer Rechtskurve gegen eine Gartenmauer geprallt und hatte diese durchstoßen. Der PKW war in weiterer Folge nicht manövrierbar und kam auf der Gartenmauer zu liegen. Das Rote Kreuz war bereits vor Ort – es waren keine Personen mehr im Fahrzeug. Der Notruf wurde offenbar über das im Fahrzeug befindliche „E-Call“ System ausgelöst.
Aufgrund dieser Lage konnte der Einsatz für die Feuerwehr Bad Hofgastein storniert werden. Die Feuerwehr Dorfgastein übernahm in weiterer Folge, in Absprache mit der Polizei, die Bergungsmaßnahmen, errichtete den Brandschutz und die Beleuchtungsmaßnahmen. Bei der Fahrzeugbergung wurde behutsam darauf geachtet, dass die noch intakten Ölbehälter keiner weiteren Beschädigung zugeführt wurden.
Nach der Bergung des Fahrzeuges konnte der Einsatz beendet werden.
Auf einer Baustelle im Ortsteil Klammstein wurde durch Baggerarbeiten die Zuleitung zu dem dort ansässigen Unternehmen beschädigt, wodurch es zum Ausströmen von Erdgas kam. Die Netzleitstelle der Salzburg AG informierte diesbezüglich die LAWZ Salzburg, welche uns um 11:18 Uhr mittels Pager uns SMS zum Einsatz alarmierte.
Wir rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug kurz nach der Alarmierung zur Einsatzstelle aus. Dort wurde die Schadstelle, welche bereits von den vor Ort befindlichen Bauarbeiten provisorisch abgedichtet worden war, umgehend entdeckt. Eine Gaskonzentration in der Atmosphäre war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr messbar. Gleichzeitig traf auch ein Notfalltechniker der Salzburg AG ein. Gemeinsam wurde die Gaszuleitung zum Betrieb getrennt und somit der konnte der Einsatz rasch beendet werden.
Um 23:12 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS mit dem Stichwort „VU – verletzte Person“ zu einem Verkehrsunfall in Maierhofen alarmiert. Umgehend nach der Alarmierung rückten wir mit allen drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus.
Die Lageerkundung durch den Einsatzleiter ergab folgendes: PKW gegen Baum, keine eingeklemmte Person, verletzte Person bereits durch Ersthelfer versorgt. Neben der Beleuchtung und dem Brandschutz wurde umgehend mit der Versorgung der verletzten Person begonnen. Die Person wurde in weiterer Folge den eintreffenden Kräften von Rotem Kreuz und dem Notarztteam übergeben. Nach der Versorgung und dem Aptransport der verletzten Person ins Krankenhaus wurde die Fahrbahn gereinigt und das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen geborgen. Danach wurde der Einsatz beendet.
Am 31. August wurden wir auf Anforderung der Polizeiinspektion Bad Hofgastein um 11:29 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Pager und SMS zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Wir rückten unverzüglich mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle in den Präauweg aus.
Ein Fahrzeug war dort in einem neben der Straße befindlichen Wassergraben gestürzt. Es traten aber keine Betriebsmittel bzw. kein Treibstoff aus. Mittels der Einbauseilwinde vom RLF bargen wir das Fahrzeug. Danach konnten wir den Einsatz beenden.
Gegen 20 Uhr zog am 12. August ein schweres Unwetter mit Starkregen und Hagelschauern über unser Gemeindegebiet hinweg. In Folge dessen mussten unsererseits zahlreiche Einsatzstellen bearbeitet werden. Die Erstalarmierung von der LAWZ Salzburg erfolgte um 20:19 Uhr. Aufgrund der zahlreichen Einsatzstellen wurde umgehend die Nachalarmierung mittels Sirene durchgeführt.
Besonders stark betroffen war der Ortsteil Bergl. Zahlreiche Verklausungen und Vermurungen waren zu beseitigen. Die Zufahrt in den Ortsteils über die Gemeindestraße war zu Beginn nur schwer möglich und musste zwischendurch für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Nur unter der Zuhilfenahme von Baggern konnten die Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Im Ortskern mussten weiters überflutete Keller ausgepumpt werden. Ebenso wurden zwei Verklausungen im Bereich Maierhofen an der Gasteiner Landesstraße gelöst. In Mitleidenschaft wurden auch die Zufahrt zum Reinhalteverband gezogen – auch hier war die Zufahrt aufgrund einer Vermurung nicht passierbar.
Insgesamt wurden elf Einsatzstellen abgearbeitet. Nachdem die gröbsten Schäden behoben waren und die Bachläufe großteils wieder geregelt abliefen, konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
Am Abend des 11. Juli zog gegen 19:30 Uhr eine Unwetterzelle vom Pinzgau über das Salzachtal auch über unsere Gemeinde hinweg. Aufgrund der intensiven Regenfälle kam es darauf zu mehreren Vermurungen im Gemeindegebiet. Aufgrund der Schwere des Unwetters waren kurzfritstig auch die Telefon- und Internetverbindungen gekappt.
Um 19:59 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einem Murenabgang beim Bernkogelgraben im Ortsteil Unterberg alarmiert. Wir rückten schließlich zu folgenden Einsatzstellen aus:
Vermurung Bernkogelgraben: Diese fiel, wie bereits vor zwei Jahren, wieder sehr massiv aus und so wurde die Zufahrt zur Kläranlage insoweit beschädigt, als dass die Zufahrtsbrücke von der Mure weggerissen wurde. Durch den massiven Mureneinschub wurde in weiterer Folge die Gasteiner Ache aufgestaut. Nach Abstimmung mit den Behörden und einer ersten Lageerkundung, bei welcher keine Gefahr in Verzug festgestellt wurde, wurden vorerst keine weiteren Erstmaßnahmen getroffen – eine weitere Erkundung erfolgt bei Tageslicht.
Vermurung Lerchhaltbach: Eine massive Mure ging im Bereich des „Sagenwanderweges“ ab, was in weiterer Folge dazu führte, dass die 30 kVA Leitung zerstört wurde und es dadurch in mehreren Ortsteilen zu einem zeitweisen Stromausfall kam. In Absprache mit den Technikern der Salzburg Netz beschränkten sich unsere Maßnahmen auf die Absicherung.
Weiters waren mehrere Vermurungen bzw. Verklausungen im Ortsgebiet zu beseitigen. Besonders bedrohlich zeigte sich auch der Mühlbach. Die neu errichteten Schutzbauten zeigten aber Wirkung und so kam es nur in einem kleinen Teilbereich zu einer Vermurung.
Nachdem die Aufräumungsarbeiten beeendet wurden, konnte der Einsatz nach gut 1,5 Stunden beendet werden.
Einsatzdaten: Beginn: 11.07.: 19:59 Uhr Ende: 11.07.: 21:30 Uhr FF Dorfgastein: 26 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: LFA, RLFA 3000 Tunnel Einsatzleitung: FF Dorfgastein: BI Christian Gollner
Am 30. Juni zog kurz nach 19 Uhr eine starke Unwetterzelle mit Hagel, Sturmböen und intensivem Regen über das Gemeindegebiet von Dorfgastein hinweg. Im Zuge dessen mussten unsererseits folgende Einsätze abgearbeitet werden:
Baum über Straße auf der Bergbahnstraße beim Gemeindeamt: Durch die starken Sturmböen verlegte ein umgestürzter Baum die Bergbahnstraße. Diese Einsatzstelle konnte rasch abgearbeitet werden.
Verklausung Bachläufe Ortsteil Bergl: Durch den intensiven Regen kam es zu kleinräumigen Verklausungen, welche nach kurzer Zeit behoben werden konnten.
Überlauf Bernkogelgraben: Der Bernkogelgraben trat oberhalb der Kläranlage über die Ufer. Bevor weitere Maßnahmen getroffen werden mussten, entschärfte sich die Situation von selbst. Erstmaßnahmen mit Baggern waren somit nicht erforderlich.
Um 00:28 wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einem Felssturz auf der L167 zwischen den Ortsteilen Maierhofen und Klammstein alarmiert.
Wir sicherten den Einsatzbereich vorerst großräumig ab und kontrollierten die bergseitige Böschung auf weitere Gefahren. Nachdem die teils massiven Felsbrocken mittels Traktor von der Fahrbahn entfernt wurden, wurde die Einsatzstelle an die Polizei und die Landesstraßenverwaltung übergeben.
Zum zweiten Einsatz innerhalb von 24 Stunden wurden wir um 10:59 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS alarmiert. Da es sich bei der Erstalarmierung um die Meldung „Traktorabsturz – unklare Lage“ handelte, wurde lt. Alarm- und Ausrückeordnung seitens LAWZ gleichzeitig die Freiwillige Feuerwehr Bad Hofgastein mitalarmiert.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit allen drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Bereits auf der Anfahrt bekamen wir von der LAWZ Salzburg die Information, dass keine Person eingeklemmt ist. An der Einsatzstelle konnte diese Meldung bei der Lageerkundung bestätigt werden und somit der Einsatz für die Feuerwehr Bad Hofgastein storniert werden.
An der Einsatzstelle wurde folgende Lage festgestellt: Traktor ca. 100 m über steiles Gelände abgestürzt und in zwei Teile zerrissen sowie starker Dieselaustritt aus dem Treibstofftank. Der Fahrer des Fahrzeuges befand sich unverletzt an der Einsatzstelle. Umgehend wurden die beiden inander verkeilten Fahrzeugeile mittels Greifzügen gesichert und der austretende Treibstoff aufgefangen. Aufgrund der bereits ausgetretenen Treibstoffmenge wurde der Kat. Referent verständigt. Nach den Erstmaßnahmen wurde für die Bergung des Fahrzeuges ein Spezialunternehmen hinzugezogen – vielen Dank an dieser Stelle an die Fa. Prommegger Seilbahnen, welche die Bergungsarbeiten mit entsprechendem Gerät unterstützte. Nach der Bergung des Fahrzeuges wurde die Einsatzsstelle dem Kat. Referat übergeben, welches im Bereich des ausgetretenen Treibstoffes den Abtrag von Erdmaterial anordnete.
Nach gut vier Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.