Aufgrund der Corona Krise wurden wir gegen 15:40 telefonisch über einen Verkehrsunfall in Klammstein in Kenntnis gesetzt. Nach einem selbst durchgeführten Gesamtalarm rückte die Feuerwehr Dorfgastein mit allen Fahrzeugen zu einem schweren Verkehrsunfall aus.
Mit dem RLF-A 2000, dem LFA sowie dem KLF rückten die Einsatzkräfte unter Berücksichtigung der Corona Maßnahmen zum Einsatz aus, An der Einsatzstelle waren bereits Kräfte des Roten Kreuzes sowie der Polizei vor Ort – die Versorgung einer schwer verletzten Person war bereits durch die Kräfte des Roten Kreuzes sichergestellt. Wir sicherten den Brandschutz und unterstützten das Rote Kreuz bei der Patientenversorgung.
In weiterer Folge führten wir die Aufräumungsarbeiten in Zusammenarbeit mit der Exekutive durch.
Aufgrund des Starkregenereignisses vom 17. November spitzte sich die Situation im Laufe des Tages immer mehr zu. Um 13:19 Uhr erfolgte die Gesamtalarmierung der Feuerwehr zu mehreren Einsatzstellen im Ortsgebiet. Die vorrangigen Hotspots waren die Ortsteile Bergl und Maierhofen. Dort kam es zu Verklausungen sowie übertretenden Bächen. Im Bereich Alte Straße verlegte eine Mure bereits die Straße. Zusätzlich wurde die Lage an den anderen Bächen im Ortsgebiet erkundet. Die Einsatzstellen konnten vorerst zwar unter Kontrolle gebracht werden, aufgrund des starken Zuflusses der Gewässer konnte die Kanalisation nur einen Teil der Wassermassen aufnehmen. Kritisch wurde die Lage dann durch die durchwässerten Hänge. In Maierhofen kam es gegen 17 Uhr zu einem Erdrutsch oberhalb eines Wohnhauses. Das Wohnhaus wurde daraufhin evakuiert und das Wasser des Erdrutsches abgeleitet. Auch im Ortsteil Bergl wurden 3 Wohnhäuser evakuiert, da die Gefahr von Hangrutschungen stetig stieg. Die Zufahrtsstraße zu einem exponierten Gehöft wurde kurz darauf durch mehrere Erdrutsche verlegt. Zwischenzeitlich unterstützen wir die Feuerwehr Bad Hofgastein bei Absperrmaßnahmen im Ortsteil „Taxerbrandstatt“, welche massiv von Murenabgängen betroffen war. Zusehends verschärfte sich dann die Lage auch im Ortszentrum selbst. Beim Heizwerk drohte der Mühlbach am Abend über die Ufer zu treten. Durch den Einsatz eines Baggers, welcher das Geschiebe im Ablauf entfernte, konnte die Situation entschärft werden. Im Bereich der Kugelgasse war ein Bagger bereits den ganzen Nachmittag mit Ablaufarbeiten beschäftigt. Durch den massiven Anstieg der beiden einfließenden Bäche wurde es jedoch weiter kritisch. Am frühen Abend lösten sich zwei gewaltige Muren im Bereich Durchganggraben und donnerten in die Wildbachverbauung, welche standhielt und dadurch Schäden verhinderte. Durch die großen Wassermassen und dem erhöhten Pegelstand der Gasteiner Ache musste im Bereich Salamandersiedlung der Hochwasserschutz aktiviert werden. Im Bereich der Talstation der Dorfgasteiner Bergbahnen AG kam es am Abend zu einer Verklausung eines Einlaufbeckens. Mit einem Bagger konnte die Situation entschärft werden. Beim Kugelgassegraben wurde es zusehends kritisch. Gegen 22 Uhr löste sich schließlich ca. 150 m oberhalb des Einlaufbeckens eine Mure und rutschte geradewegs Richtung Ort. Dabei wurde auch ein Mast der 10 kVA Stromleitung umgeknickt. Das Einlaufbecken konnte die Massen nicht alle aufnehmen und so schoss ein Teil der Mure über die Bergbahnstraße bis zur B167 zum Kreuzungsbereich Bahnhof. Unter dem Einsatz mehrerer Traktoren, welche mit Schnee Absperrungen anschoben, sowie mehreren Sandsäcken konnte größerer Schaden vermieden werden. Bei einem Wohnhaus wurde jedoch der Keller samt Garage geflutet. Durch die Mure wurde der Einlauf so verlegt, dass das Wasser nicht mehr im vorgesehenen Kanal ablaufen konnte. Daher wurde zwei provisorische Abläufe mittels Rohre errichtet. Diese Maßnahme entschärfte die Situation schließlich zunehmend. Gegen 00:30 Uhr konnten wir den Einsatz vorläufig beenden. Am nächsten Morgen führten wir um 7 Uhr eine Lageerkundung durch und organisierten die dementsprechenden Maßnahmen zur Schadensbehebung. Hauptaugenmerk wurde auf das Freimachen von Abflüssen und Verkehrswegen sowie die Räumung der Durchganggrabensperre. Beim Kugelgassegraben wurde das Einlaufbecken wieder freigelegt und der Einlauf repariert. Die Bergbahnstraße wurde über jene Länge, welche in der Nacht vermurt wurde, gereinigt. Die Aufräumarbeiten dauerten tagsüber bis 18 Uhr. Nach dem Reinigen der Einsatzausrüstung waren wir am Abend wieder einsatzbereit.
Am 13. November wurden wir um 12:20 Uhr mittels Pager und SMS von der LAWZ Salzburg zu einer LKW Bergung auf einem Parkplatz an der B167 Gasteiner Landesstraße alarmiert.
Wir rückten mit dem RLF-A 2000 und dem LFA zur Einsatzstelle nach Maierhofen aus und bargen den LKW aus seiner misslichen Lage. Für die Dauer der Bergung war die B167 kurzzeitig gesperrt.
Am 18. September wurden wir um 17:34 mittels Gesamtalarm Sirene, Pager und SMS zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Gasteiner Bundesstraße im Bereich Tunneleinfahrt Klammtunnel alarmiert.
Kurz nach der Alarmierung rückten wir mit drei Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften zum Einsatzort aus. Beim Unfallort fanden wir einen auf dem Dach liegenden PKW vor. Der Fahrzeuglenker war bereits aus dem Fahrzeug befreit und wurde vom Roten Kreuz versorgt.
Wir sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und führten anschließend die Fahrzeugbergung durch. Der Verkehr war für die Aufräumungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt.
Am 31. Mai wurden wir gegen 18 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in den Klammtunnel alarmiert. Laut Sonderalarmplan Tunnel wurde ebenso die Freiwillige Feuerwehr Lend und der Löschzug Embach alarmiert.
Da unser RLF-A 2000 bei einer Vorführung im Rahmen der 23. Internationalen Feuerwehr Sternfahrt 2019 eingesetzt war, konnte das Fahrzeug inkl. Besatzung unverzüglich ausrücken. Ebenso rückten das Löschfahrzeug und das Kleinlöschfahrzeug aus.
Bereits bei der Anfahrt konnte leichte Entwarnung seitens der LAWZ Salzburg gegeben werden. Ein rauchender Kleinbus stand lt. Tunnelwarte in der Pannenbucht.
Am Einsatzort wurde ein Kleinbus mit einem Motordefekt vorgefunden. Aufgrund des Defektes kam es kurzzeitig zu einer stärkeren Rauchentwicklung. Wir kontrollieren das Fahrzeug noch einmal mittels Wärmebildkamera und schleppten es aus dem Tunnel. Somit konnte der Einsatz beendet werden.
Am 20. Mai wurden wir um 14:48 Uhr von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem schweren Verkehrsunfall mit verletzten Personen auf der B167 Höhe Maierhofen alarmiert. Kurz danach rückten das RLF-A 2000 und das LFA zum Einsatzort aus.
Beim Einsatzort wurde ein Auffahrunfall festgestellt. Die verletzten Personen wurden bereits vom Roten Kreuz betreut. Wir sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Danach stellen wir den Verkehrsfluss während der Unfallaufnahmearbeiten der Polizei sicher.
Nach einer Stunde rückten wir wieder vom Einsatzort ab.
Heute wurden wir von der LAWZ Salzburg um 07:28 Uhr mittels Pager und SMS zu Aufräumungsarbeiten nach einem Verkehrsunfall im Bereich Klammtunnel alarmiert. Nach der Alarmierung rückten wir mit Pumpe 1 und Pumpe 2 zum Einsatz aus.
Die Einsatzstelle konnte jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Nach weiteren Abstimmungen mit der LAWZ stellte sich schließlich heraus, dass die Unfallstelle auf der B311 im Bereich Maut lag und diesen Verkehrsunfall bereits die Feuerwehr Schwarzach bearbeitete. Somit konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Um 02:57 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einer Fahrzeugbergung auf der Landesstraße B167 auf Höhe Ortsteil Maierhofen alarmiert. Mit Rüstlöschfahrzeug und Löschfahrzeug rückten wir zum Einsatzort aus.
Dort fanden wir einen Klein LKW vor, welcher von der Fahrbahn abgekommen und in einem schneebedeckten Feld daneben seitlich zu liegen gekommen war. Der Fahrer des Fahrzeuges war unverletzt. Mit beiden Einsatzfahrzeugen bargen wir den Lastwagen. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.
Zum zweiten Einsatz an diesem Tag wurden wir um 16:28 Uhr alarmiert, wiederum durch die LAWZ Salzburg. „Fahrzeugbergung B167 in Klammstein“.
Kurz nach der Alarmierung rückte das Rüstlöschfahrzeug zum Einsatzort aus. An der Einsatzstelle wurde ein Fahrzeug aufgefunden, welches bei einer Einfahrt die Leitschienenbegrenzung touchiert hat und sich in Dieser verfing.
Das Fahrzeug wurde mit dem RLF-A 2000 geborgen. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Um 17:24 Uhr wurden wir mittels Rufempfänger und SMS zu einem Verkehrsunfall mit verletzter Person zum Tunnelportal Süd des Tunnels Gigerach alarmiert. Die FF Lend wurde ebenfalls zum Einsatz alarmiert.
Wir rückten mit dem RLF-A 2000 sowie mit dem LFA zum Einsatz. Bereits bei der Anfahrt erfolgte von der FF Lend die Meldung, dass die Verkehrsregelung übernommen werden sollte. Für das LFA konnte dann bereits während der Anfahrt der Einsatz storniert werden. Das RLF-A unterstützte schlussendlich bei der Verkehrsregelung im Unfallbereich. Nach gut zwei Stunden wurde der Einsatz beendet.
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