Erprobung des Hochwasserschutzes Gasteiner Ache

Am 20. Mai wurden im Zuge der Gesamtübung die Einrichtungen des mobilen Hochwasserschutzes an der Gasteiner Ache überprüft und getestet. Mit dabei war auch unsere Feuerwehrjugend, welche uns tatkräftig unterstützte. Es wurden alle Mobilelemente (Beinhäuslbrücke, Schneeabwurf Promenade, Fußgängerunterführung Wiesenstraße, Wiesenstraße süd und die Gasteiner Landesstraße) überprüft. Zudem wurden die Pumpstationen Beinhäuslbrücke und Hochreiter mit dem Hochwasseranhänger in Betrieb genommen.

Für die Überprüfung der Mobilelemente an der Gasteiner Landesstraße wurde eine kurze Sperre der Straße veranlasst. Somit konnte ein sicherer Aufbau gewährleistet werden.

Die Überprüfung konnte mit einem positiven Resümee abgeschlossen werden.

+++ Hochwasser an der Gasteiner Ache +++

Am 3. Oktober kam es im südlichen Teil des Gasteinertales zu teils massiven Niederschlägen. Diese führten im Laufe des Tages zum Pegelanstieg an der Gasteiner Ache. Gegen 18:00 Uhr wurde an der Messstelle in Bad Hofgastein die Marke HQ5 (5-jährliches Hochwasserereignis) erreicht und weiters überschritten. Wie im Alarmplan für ein Hochwasserereignis vorgesehen wurde die Kommandogruppe alarmiert und mit Bürgermeister Schachner Bernhard die weiteren Schritte geplant.

Wir sperrten schließlich sämtliche Promenanden entlang der Gasteiner Ache und kontrollierten die Pumpstellen des Hochwasserschutzes. Die Beinhäuslbrücke wurde aufgrund der Überflutung der Unterführung gesperrt. Ein mobiles Absperrelement des Hochwasserschutzes wurde im Bereich Salamanderstraße sowie Wiesenstraße eingesetzt. Nach den Kontroll- und Absperrmaßnahmen pendelte sich der Wasserstand auf hohem Niveau ein, blieb aber Konstant. Somit waren für uns keine weiteren Schritte erforderlich.

Einsatzdaten:
Beginn: 03.10.: 18:00 Uhr
Ende: 03.10.: 20:30 Uhr
FF Dorfgastein:  9
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: LFA, KLF
Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK OBI Albin Kritzer

+++ Hochwasser- Voralarm Gasteiner Ache +++

Gewitter brachten am späten Nachmittag des 29. August kräftige Regenschauer am Alpenhauptkamm mit sich. Auch im Gasteinertal regenete es stark und anhaltend. Gegen 20 Uhr überschritt die Gasteiner Ache die Meldegrenze und der Pegel schnellte rasch in die Höhe.

Laut Alarmplan Hochwasserschutz Gasteiner Ache aktivierten wir gegen 22 Uhr den Voralarm. Nach einer gemeinsamen Besprechung mit dem Bürgermeister bereiteten wir erste Maßnahmen wie z.B.: die Sperre der Beinhäuslbrücke vor.

Nachdem die Regenschauer zu Mitternacht aber fast gänzlich abgeklungen waren, beruhigte sich auch der Pegelstand der Gasteiner Ache rasch wieder. Vorerst wurde auf eine weitere Aktivierung des Hochwasserschutzes verzichtet.

Einsatzdaten:
Beginn: 29.08.: 22:00 Uhr
Ende: 29.08.: 23:45 Uhr
FF Dorfgastein:  8 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: LFA, KLF
Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OBI OFK Albin Kritzer

+++ Wiederum Hochwassereinsatz an der Gasteiner Ache +++

Nachdem sich die Hochwassersituation von 28. auf 29. Oktober in den Nachtstunden deutlich entschärft hatte, blieb der Hochwasserschutz aufgrund der Wettervorhersage trotzdem aufgebaut. Die Pumpen wurden außer Betrieb genommen, verblieben jedoch bei den jeweiligen Positionen.

Im Laufe des 29. Oktober verstärkten sich die Regenschauer im Bereich des Tauernkamms wieder, was ein stetiges Ansteigen des Pegels der Ache bedeutete. Ab 18:00 Uhr stieg der Pegel schließlich wieder rasant an. Gegen 20:00 Uhr überstieg der Pegel an der Messstelle in Bad Hofgastein die Pegel vom Vortag deutlich. Daher wurde schließlich Gesamtalarm für die Feuerwehr Dorfgastein ausgelöst und der Hochwasserschutz an der Gasteiner Ache wieder in Betrieb genommen. Im Laufe des Einsatzes musste dann auch ein Wohnobjekt evakuiert werden.

Nach laufenden Kontrollen und der Stabilisierung der Lage wurde der Einsatz schließlich um 3 Uhr beendet. Die Pumpen für den Hochwasserschutz blieben weiterhin in Betrieb.

Einsatzdaten:
Beginn: 29.10.: 19:50 Uhr
Ende: 30.10.: 03:00 Uhr
FF Dorfgastein: 22 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF

Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Matthias Egger

+++ Hochwassereinsatz Gasteiner Ache +++

Aufgrund des ergiebigen Niederschlages stieg der Pegelstand der Gasteiner Ache in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober in kürzester Zeit extrem an und überstieg die Meldegrenze. Nach Kontrollen in der Früh wurde schließlich Gesamtalarm für die Feuerwehr ausgelöst. Der Hochwasserschutz wurde entlang der Gasteiner Ache aufgebaut. Die Pumpen sowie die Mobilelemente bleiben vorerst in Stellung. Die Lage wird weiterhin beobachtet.

Einsatzdaten:
Beginn: 28.10.: 07:08 Uhr
Ende: 28.10.: 10:45 Uhr
FF Dorfgastein: 22 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000, LFA, KLF

Einsatzleiter:
FF Dorfgastein: OFK Stv. BI Matthias Egger

Hochwasserschutzübung Gasteiner Ache

Erstmals wurden die Pumpstationen für den Hochwasserschutz an der Gasteiner Ache erprobt. Die drei Pumpstationen, welche sich im Bereich Hochreiter, Bohrhäuslbrücke und Wiesenstraße befinden, müssen von der Feuerwehr im Falle eines Hochwasserereignisses bei der Gasteiner Ache aktiviert werden. Dazu werden mobile Pumpen mit einer Literleistung zwischen 1.200 l/min bis zu 3.300 l/min in die dafür vorgesehenen Pumpschächte eingesetzt und somit das Sammelwasser der Oberflächenkanäle in die Ache gepumpt.

Die erste Übung erfolgte im Stationsbetrieb. Dabei wurde das technische Konzept für alle drei Standorte erprobt. Die Übung konnte erfolgreich beendet werden.

Einschulung Hochwasserschutz – Mobilelemente

Am 22. Juli fand die Frühjahrsabschlussübung und gleichzeitig die Einschulung auf die mobilen Schutzelemente des Hochwasserschutzes der Gasteiner Ache statt.

Herr Spilka Franz von der Fa. Prefa führte die Schulung durch und erläuterte die Wirksamkeit sowie die Bedienung der Elemente. Vorab wurden die Elemente für die Erstinbetriebnahme im Gemeindebauhof vorbereitet und mit Dichtungen versehen. Nach einer ersten Einweisung bei der Fußgängerpromenade beim Bohrhäusl wurde in weiterer Folge die Bundesstraße gesperrt und die Elemente installiert. Die Installation ging trotz anfänglicher kleiner Schwierigkeiten sehr rasch über die Bühne.

Die Schulung konnte somit dann auch sehr zufriedenstellend beendet werden. Künftig müssen bei der Aktivierung des Hochwasserschutzes ingesamt sechs Mobilelemente installiert werden.

Bautechnisch ist der Hochwasserschutz nun fast zur Gänze fertiggestellt. In den kommenden Wochen sollte schlussendlich dann auch noch der Sonderalarmplan fertiggestellt werden, welcher den Betrieb des Hochwasserschutzes regelt.

Wir halten euch diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.

Fotos: BGM Rudi Trauner, Franz Spilka