+++ Verkehrsunfall L167 in Klammstein +++

Um 17:33 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L167 im Bereich Klammstein alarmiert. Aufgrund des Alarmstichwortes wurde automatisch die Feuerwehr Bad Hofgastein mit dem hydraulischen Rettungsgerät mitalarmiert.

Kurz nach der Alarmierung konnten wir mit mehr als 30 Einsatzkräften zur Einsatzstelle ausrücken. Bereits bei der Anfahrt wurden wir von der LAWZ instruiert, dass die Alarmmeldung über einen sogenannten „E- Call“ eingangen ist. Dieses automatische Notrufsystem bei Fahrzeugen hat in diesem Fall eine Auslösung der Airbags detektiert und konnte in weiterer Folge keine Sprechverbindung zum Lenker aufbauen. Auf der Anfahrt bereiteten wir uns entsprechend auf eine Menschenrettung aus einem Fahrzeug vor.

An der Einsatzstelle angekommen konnte dann rasch Entwarnung gegeben werden. Die Polizei war bereits vor Ort und konnte bei der Ersterkundung keine eingeklemmten Personen feststellen – es handelte sich um einen Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW’s. Somit war unsere Aufgabe das Absichern der Einsatzstelle, die Errichtung des Brandschutzes, das Ausleuchten der Einsatzstelle sowie die Einrichtung einer einspurigen Verkehrsregelung. Der Einsatz für die auf der Anfahrt befindliche Feuerwehr Bad Hofgastein konnte storniert werden. Das Rote Kreuz übernahm in weiterer Folge die Betreuung einer involvierten Person.

Nachdem alle Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt wurden, konnten wir den Einsatz beenden.

Einsatzdaten:
Beginn: 17.11.: 17:33 Uhr
Ende: 17.11.: 18:30 Uhr
FF Dorfgastein: 31 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF
Einsatzleitung:
FF Dorfgastein: OFK BR Matthias Egger

+++ Absturz eines Muldenkippers +++

Um 08:12 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg mittels Rufempfänger, SMS und Sirene zu einem Absturz eines Muldenkippers in den Steinbruch Klammstein alarmiert.

Am Einsaztort angekommen wurde folgende Lage festgestellt: Muldenkipper über eine ca. 20 m hohe Böschung abgestürzt, Fahrerkabine auf dem Dach zu liegen gekommen, kein Sichtkontakt zum Lenker sowie austretende Betriebsmittel, welche über ein kleines Gewässer abgeführt wurden.

Die Erstmaßnahmen waren die Sicherung des Fahrzeuges gegen das Verrutschen sowie das Binden und Auffangen der ausgetretenen Betriebsmittel. Diese konnten schlussendlich allesamt aufgefangen werden, sodass eine Verunreinigung durch die Betriebsmittel in dem betroffenen Gebiete ausgeschlossen werden konnte. Für die Sicherung des Fahrzeuges wurden Anschlagmittel und Sicherungsgeräte benötigt, welche in der erforderlichen Dimension bei den Feuerwehren nicht bevorratet werden. Von Spezialfirmen wurde dieses Material bereitgestellt und zur Einsatzstelle transportiert. Ebenso wurde das schwere Rüstfahrzeug der Feuerwehr St. Johann zur Unterstützung angefordert. Somit konnte eine Sicherung des Fahrzeuges gewährleistet werden – Arbeiten an der Lenkerkabine vor der Sicherung wären für die Einsatzkräfte lebensgefährlich gewesen.

Nach der erfolgreichen Sicherung konnte die Fahrerkabine soweit angehoben werden, dass der Zugang zum Lenker geschaffen werden konnte. Somit konnte die Bergung mit der Unterstützung von hydraulischen Rettungsgeräten durchgeführt werden. Der Lenker konnte leider nur mehr Tot aus der Fahrerkabine befreit werden.

Nach der Bergung mussten noch umfangreiche Reinigungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit mit der Polizei sowie dem Roten Kreuz und vor allem unserem Feuerwehrkameraden aus St. Johann funktionierte perfekt.

Einsatzdaten:
Beginn: 08.11.: 08:12 Uhr
Ende: 08.11.: 15:00 Uhr
FF Dorfgastein: 23 Personen
FF St. Johann: 4 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLFA 3000 Tunnel, LFA, KLF
FF St. Johann: SRFKA, VFA
Einsatzleitung:
FF Dorfgastein: BR Matthias Egger

Technische Übung am Maierhofen- Almweg

Am Freitag, 2. Oktober, führten wir eine technische Übung am Maierhofen- Almweg durch. Annahme war ein Fahrzeugabsturz mit eingeklemmter Person. Ziel der Übung war die fachgerechte Sicherung des Fahrzeuges, sowie die Rettung der eingeklemmten Person aus dem Fahrzeug. Mit den mitgeführten Werkzeugen wie hydraulisches Rettungsgerät mit Schere und Spreitzer, Säbelsäge, usw. konnten die Übungsziele erreicht werden.

Übungsdaten:
Beginn: 02.10.: 19:00 Uhr
Ende: 02.10.: 21:30 Uhr
FF Dorfgastein: 14 Personen
Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: RLF-A 2000 , LFA

Jahresabschlussübung – technische Hilfeleistung

Am 11. November hielten wir die Jahresabschlussübung ab. Bei dieser Übung, welche in Form einer Einsatzübung durchgeführt wurde, wurde ein Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug und zwei eingeklemmten Personen dargestellt. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz mussten die Personen so schonend als möglich aus dem Fahrzeug befreit werden. Erschwert wurde die Situation durch instabile Betonblöcke, welche am Fahrzeug angelehnt waren.

In perfekter Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wurden die Personen aus dem Fahrzeug gerettet. Dazu mussten die technischen Gerätschaften, angefangen vom hydraulischen Rettungsgerät bis zur Säbelsäge, gezielt und effizient eingesetzt werden. Besonders bemerkbar machten sich dabei die erlernten Dinge beim im Sommer durchgeführten Seminar für die technische Hilfeleistung.

Somit konnte die letzte Übung mit einem sehr positiven Resümee beendet werden. OFK Albin Kritzer dankte im Anschluss an die Übung den Kameradinnen und Kameraden für die tolle Übungsbeteiligung. Der Übungsbetrieb startet für die aktive Mannschaft wieder Mitte Februar 2017.

Übungsdaten:
Beginn: 11.10.: 19:00 Uhr
Ende: 11.10.: 20:30 Uhr
FF Dorfgastein: 18 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:
RLF-A 2000, LFA, KLF

Spektakuläres Seminar THL

Seminar für die technische Hilfeleistung der Gasteiner Einsatzkräfte

Am 2. Juli fand in Dorfgastein ein Ganztagessseminar für die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen der Firma „X-Trap Rescuetraining“ statt. Hauptaugenmerk des Seminars war die Rettung von Personen aus verunfallten PKW’s. Gastreferent Axel Topp, seinerseits langjähriger Feuerwehrmann und Rettungssanitäter der Berufsfeuerwehr Nürnberg, präsentierte umfangreiche Informationen aus dem Bereich der Fahrzeugtechnik und stellte effiziente und schnelle Rettungsmethoden vor.

Nach einem dreistündigen Theorievortrag im Schulungsraum der Feuerwehr Dorfgastein ging’s nach einer kurzen Stärkung raus ins Gelände zur Fa. Kraxner. Dort konnte das neu erworbene Wissen direkt in die Praxis umgesetzt werden. An vier PKW’s wurden verschiedene Unfallszenarien nachgestellt, die die Teilnehmer nach gezielten Vorgaben bewältigen mussten. Die Aufgabenstellung war bei allen vier Fahrzeugen die Selbe: Wie rettet man verletze Personen so rasch als möglich und gleichzeitig so schonend wie möglich aus verunfallten und deformierten PKW’s. Da die richtige einsetzbare Rettungstechnik je nach Einsatz variiert, wurden die verschiedenen Varianten unter der Anweisung vom Seminartrainer durchgeführt und hinsichtlich deren Effizienz verglichen. Hier offenbarten sich dann auch einige wichtige Neuigkeiten für die teilnehmenden Einsatzkräfte.

Die 35 Teilnehmer hatten während der praktischen Übungen richtig spaß an den Herausforderungen und trotzten zudem dem heißen Wetter. Schlussendlich konnte das Seminar mit einem positiven Feedback seitens des Trainers, Axel Topp, beendet werden.

Teilnehmer:
FF Dorfgastein: 20 Personen
FF Bad Hofgastein: 4 Personen
FF Bad Gastein: 2 Personen
RK Gastein: 6 Personen