Gegen 20 Uhr zog am 12. August ein schweres Unwetter mit Starkregen und Hagelschauern über unser Gemeindegebiet hinweg. In Folge dessen mussten unsererseits zahlreiche Einsatzstellen bearbeitet werden. Die Erstalarmierung von der LAWZ Salzburg erfolgte um 20:19 Uhr. Aufgrund der zahlreichen Einsatzstellen wurde umgehend die Nachalarmierung mittels Sirene durchgeführt.
Besonders stark betroffen war der Ortsteil Bergl. Zahlreiche Verklausungen und Vermurungen waren zu beseitigen. Die Zufahrt in den Ortsteils über die Gemeindestraße war zu Beginn nur schwer möglich und musste zwischendurch für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Nur unter der Zuhilfenahme von Baggern konnten die Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Im Ortskern mussten weiters überflutete Keller ausgepumpt werden. Ebenso wurden zwei Verklausungen im Bereich Maierhofen an der Gasteiner Landesstraße gelöst. In Mitleidenschaft wurden auch die Zufahrt zum Reinhalteverband gezogen – auch hier war die Zufahrt aufgrund einer Vermurung nicht passierbar.
Insgesamt wurden elf Einsatzstellen abgearbeitet. Nachdem die gröbsten Schäden behoben waren und die Bachläufe großteils wieder geregelt abliefen, konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
Am Abend des 11. Juli zog gegen 19:30 Uhr eine Unwetterzelle vom Pinzgau über das Salzachtal auch über unsere Gemeinde hinweg. Aufgrund der intensiven Regenfälle kam es darauf zu mehreren Vermurungen im Gemeindegebiet. Aufgrund der Schwere des Unwetters waren kurzfritstig auch die Telefon- und Internetverbindungen gekappt.
Um 19:59 Uhr wurden wir von der LAWZ Salzburg zu einem Murenabgang beim Bernkogelgraben im Ortsteil Unterberg alarmiert. Wir rückten schließlich zu folgenden Einsatzstellen aus:
Vermurung Bernkogelgraben: Diese fiel, wie bereits vor zwei Jahren, wieder sehr massiv aus und so wurde die Zufahrt zur Kläranlage insoweit beschädigt, als dass die Zufahrtsbrücke von der Mure weggerissen wurde. Durch den massiven Mureneinschub wurde in weiterer Folge die Gasteiner Ache aufgestaut. Nach Abstimmung mit den Behörden und einer ersten Lageerkundung, bei welcher keine Gefahr in Verzug festgestellt wurde, wurden vorerst keine weiteren Erstmaßnahmen getroffen – eine weitere Erkundung erfolgt bei Tageslicht.
Vermurung Lerchhaltbach: Eine massive Mure ging im Bereich des „Sagenwanderweges“ ab, was in weiterer Folge dazu führte, dass die 30 kVA Leitung zerstört wurde und es dadurch in mehreren Ortsteilen zu einem zeitweisen Stromausfall kam. In Absprache mit den Technikern der Salzburg Netz beschränkten sich unsere Maßnahmen auf die Absicherung.
Weiters waren mehrere Vermurungen bzw. Verklausungen im Ortsgebiet zu beseitigen. Besonders bedrohlich zeigte sich auch der Mühlbach. Die neu errichteten Schutzbauten zeigten aber Wirkung und so kam es nur in einem kleinen Teilbereich zu einer Vermurung.
Nachdem die Aufräumungsarbeiten beeendet wurden, konnte der Einsatz nach gut 1,5 Stunden beendet werden.
Einsatzdaten: Beginn: 11.07.: 19:59 Uhr Ende: 11.07.: 21:30 Uhr FF Dorfgastein: 26 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: LFA, RLFA 3000 Tunnel Einsatzleitung: FF Dorfgastein: BI Christian Gollner
Am 30. Juni zog kurz nach 19 Uhr eine starke Unwetterzelle mit Hagel, Sturmböen und intensivem Regen über das Gemeindegebiet von Dorfgastein hinweg. Im Zuge dessen mussten unsererseits folgende Einsätze abgearbeitet werden:
Baum über Straße auf der Bergbahnstraße beim Gemeindeamt: Durch die starken Sturmböen verlegte ein umgestürzter Baum die Bergbahnstraße. Diese Einsatzstelle konnte rasch abgearbeitet werden.
Verklausung Bachläufe Ortsteil Bergl: Durch den intensiven Regen kam es zu kleinräumigen Verklausungen, welche nach kurzer Zeit behoben werden konnten.
Überlauf Bernkogelgraben: Der Bernkogelgraben trat oberhalb der Kläranlage über die Ufer. Bevor weitere Maßnahmen getroffen werden mussten, entschärfte sich die Situation von selbst. Erstmaßnahmen mit Baggern waren somit nicht erforderlich.
Gegen 18:30 Uhr wurden wir informiert, dass Oberflächenkanäle im Bereich der Bergbahnzufahrt verklaust sind und das Wasser nicht mehr abfließen kann. Wir kontrollierten die Kanäle und lösten die Verklausung.
Einsatzdaten: Beginn: 19.11.: 18:30 Uhr Ende: 19.11.: 19:00 Uhr FF Dorfgastein: 2 Personen Eingesetzte Fahrzeuge: FF Dorfgastein: KLF Einsatzleiter: FF Dorfgastein: OV Markus Meikl
Aufgrund des Starkregenereignisses vom 17. November spitzte sich die Situation im Laufe des Tages immer mehr zu. Um 13:19 Uhr erfolgte die Gesamtalarmierung der Feuerwehr zu mehreren Einsatzstellen im Ortsgebiet. Die vorrangigen Hotspots waren die Ortsteile Bergl und Maierhofen. Dort kam es zu Verklausungen sowie übertretenden Bächen. Im Bereich Alte Straße verlegte eine Mure bereits die Straße. Zusätzlich wurde die Lage an den anderen Bächen im Ortsgebiet erkundet. Die Einsatzstellen konnten vorerst zwar unter Kontrolle gebracht werden, aufgrund des starken Zuflusses der Gewässer konnte die Kanalisation nur einen Teil der Wassermassen aufnehmen. Kritisch wurde die Lage dann durch die durchwässerten Hänge. In Maierhofen kam es gegen 17 Uhr zu einem Erdrutsch oberhalb eines Wohnhauses. Das Wohnhaus wurde daraufhin evakuiert und das Wasser des Erdrutsches abgeleitet. Auch im Ortsteil Bergl wurden 3 Wohnhäuser evakuiert, da die Gefahr von Hangrutschungen stetig stieg. Die Zufahrtsstraße zu einem exponierten Gehöft wurde kurz darauf durch mehrere Erdrutsche verlegt. Zwischenzeitlich unterstützen wir die Feuerwehr Bad Hofgastein bei Absperrmaßnahmen im Ortsteil „Taxerbrandstatt“, welche massiv von Murenabgängen betroffen war. Zusehends verschärfte sich dann die Lage auch im Ortszentrum selbst. Beim Heizwerk drohte der Mühlbach am Abend über die Ufer zu treten. Durch den Einsatz eines Baggers, welcher das Geschiebe im Ablauf entfernte, konnte die Situation entschärft werden. Im Bereich der Kugelgasse war ein Bagger bereits den ganzen Nachmittag mit Ablaufarbeiten beschäftigt. Durch den massiven Anstieg der beiden einfließenden Bäche wurde es jedoch weiter kritisch. Am frühen Abend lösten sich zwei gewaltige Muren im Bereich Durchganggraben und donnerten in die Wildbachverbauung, welche standhielt und dadurch Schäden verhinderte. Durch die großen Wassermassen und dem erhöhten Pegelstand der Gasteiner Ache musste im Bereich Salamandersiedlung der Hochwasserschutz aktiviert werden. Im Bereich der Talstation der Dorfgasteiner Bergbahnen AG kam es am Abend zu einer Verklausung eines Einlaufbeckens. Mit einem Bagger konnte die Situation entschärft werden. Beim Kugelgassegraben wurde es zusehends kritisch. Gegen 22 Uhr löste sich schließlich ca. 150 m oberhalb des Einlaufbeckens eine Mure und rutschte geradewegs Richtung Ort. Dabei wurde auch ein Mast der 10 kVA Stromleitung umgeknickt. Das Einlaufbecken konnte die Massen nicht alle aufnehmen und so schoss ein Teil der Mure über die Bergbahnstraße bis zur B167 zum Kreuzungsbereich Bahnhof. Unter dem Einsatz mehrerer Traktoren, welche mit Schnee Absperrungen anschoben, sowie mehreren Sandsäcken konnte größerer Schaden vermieden werden. Bei einem Wohnhaus wurde jedoch der Keller samt Garage geflutet. Durch die Mure wurde der Einlauf so verlegt, dass das Wasser nicht mehr im vorgesehenen Kanal ablaufen konnte. Daher wurde zwei provisorische Abläufe mittels Rohre errichtet. Diese Maßnahme entschärfte die Situation schließlich zunehmend. Gegen 00:30 Uhr konnten wir den Einsatz vorläufig beenden. Am nächsten Morgen führten wir um 7 Uhr eine Lageerkundung durch und organisierten die dementsprechenden Maßnahmen zur Schadensbehebung. Hauptaugenmerk wurde auf das Freimachen von Abflüssen und Verkehrswegen sowie die Räumung der Durchganggrabensperre. Beim Kugelgassegraben wurde das Einlaufbecken wieder freigelegt und der Einlauf repariert. Die Bergbahnstraße wurde über jene Länge, welche in der Nacht vermurt wurde, gereinigt. Die Aufräumarbeiten dauerten tagsüber bis 18 Uhr. Nach dem Reinigen der Einsatzausrüstung waren wir am Abend wieder einsatzbereit.
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